Aufsatz 
Heinrich Wiskemann's Untersuchungen über den römischen Schauspieler Q. Roscius Gallus
Entstehung
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Roscius, über die letzterer auch ein Buch schrieb; die andere steht bei Aristides Quintilia- nus T. II p. 70 ed. Meib. und heisst; Aονα öx J= nvEorA Sote eevO, L rorote ve val Saαοα επι˙οεαννmνμινικνν 5⁶νσησmυν ε ασνσνν O,e gA Leerierero, G s Aοαεν οσνν αεοοιν heciv 2, dν0ορπο πe ety. Der Mann, welcher den blossen Tanz, d. h. die Mimik des Ros- cius so sehr bewunderte, ist Cicero und das von ihm hier erzählte Urtheil über den Roscius ist ohne Zweifel der Rede für den letztern entnommen, die nicht vollständig auf uns gekom- men ist.

So bestimmt indess diese Stellen von der blossen Mimik des Roscius reden, so unterliegt es doch keinem Zweifel, dass Aesopus und Roscius nicht blos die cantica mit ihrer Gesticu- lation begleiteten und nach deren Beendigung ihre Rolle im Dialog von einem untergeordneten Schauspieler ihrer Gesellschaft weiter spielen liessen. Wie können die in den Didas- kalien zum Terenz so häufig vorkommenden Ausdrücke: Egerunt L. Ambivius Turpio et At- tilius Praenestinus; Egerunt L. Attilius Praenestinus et Minutius Protimus; Egit L. Ambivius Turpio u. s. w. auf die blosse Mimik und noch dazu im Zwischenspiele bezogen werden, da die genannten Schauspieler ja grade die ersten Rollen spielten und eben aus diesem Grunde in die Didaskalien kamen? Uebrigens ist auch bekannt genug, dass agere nicht blos die Gesticu- lation, sondern auch die Darstellung durch die Sprache bedeutet ¹). Ausserdem geht aus Cic. de off. 1, 31, 114; de orat. 1, 27, 124; besonders c. 61, 258 u. II, 46, 193; epist. ad div. VII, 1; pro Sext. c. 56, wo von Heiserkeit, dem Klageton der Stimme, mehreren dekla- mirten Stellen die Rede ist, unwidersprechlich hervor, dass Aesop und Roscius die ganze Rolle gespielt, nicht blos die cantica mit der Gesticulation begleitet haben. In Bezug auf den Roscius kann man auch noch an die von letzterm gespielte Rolle des Ballio im Plautini- schen Pseudolus denken, von der Cicero pro Rosc. c. 7 sagt, dass sie eine vorzügliche Copie seines Gegners Chärea sei. Es wird, glaube ich, bei den Worten cujus personam prae- clare Roscius in scena tractare consuevit. Nam Ballionem illum improbissimum et perju- rum lenonem cum agit, agit Chaeream: persona illa lutulenta, impura, invisa in hujus mo- ribus, natura vitaque est expressa, Niemand an die cantica des Roscius denken, zu denen in der ganzen Rolle, wie auch aus Wolffs Vertheilung der cantica bervorgeht, nicht die gering- ste Gelegenheit war. Endlich hätte noch Quintilian X, 3, 111 angeführt werden können, wo von dem schnellern Vortrag des Roscius die Rede ist, sowie Plut. Vit. Cic. c. V, wo es heisst: Arvsrar I adh Ordc 00ey Trroy vOMααχαιαςmαι AnLοοαeεένι εμέρρς ενινᷣ☛τενννννν¶mdOννo e PSedlez rc

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¹) S. Forcellini, v. agere. Am deutlichsten ist OQuintil. XI, 3, 1: Pronuntiatio a plerisque actio dici- tur, sed prius nomen a voce, sequens a gestu videtur accipero. Namque actionem cicero alias quasi ser- monem, alias eloquentiam quandam corporis dicit. Idem tamen duas ejus partes facit, quae sun eaedam pronuntiationis, vocem atque motum. OQuapropter utraque appellatione indifferenter uli licet.