Aufsatz 
Über das Handschriften-Verhältnis des Altfranzösischen Guy de Warwick
Entstehung
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befindet, doch recht trüb, und zwar namentlich die erste Spalte, die zum grossen Teil auf einem Buchdeckel aufgeklebt war, so dass infolge dessen das Pergament hier dunkelbraun gefärbt und das Geschriebene vielfach nur schwer oder gar nicht lesbar ist.

Leider reichte die Herrn Professor Vietor zugemessene Zeit nicht aus, um auch die entsprechende Stelle der in Cambridge befindlichen vollständigen Hss. C noch zu kopieren. Daher besitze ich zum Vergleich des Ganzen nur die drei Hss. GPA, welche zusammen die C gegenüberstehende Handschriftengruppe bilden. Ich bedauere dies um so mehr, als meine An- sicht über das Fragment I, kurz gesagt, dahin geht, dass es nicht der Gruppe GPA, sondern vielmehr der anderen beizugesellen sei, zu welcher die Hs. C gehört. Den unwiderleglichen Beweis hierfür vermag ich nicht zu liefern. Meine Vermutung stützt sich auf folgende Gründe:

1. Die Vergleichung der drei Hss. GPA mit] ergiebt, dass dieselben(G 50 d 13 52 a 14. P 33 b 38 34 a 14, AS80 a6 81 a 27), wenn man den von PA gemeinsam fehlerhaft ausge- lassenen Reimvers zu P 33 38 und A 80 a5 hinzurechnet, übereinstimmend 122 Verse bieten gegenüber 120 VV. in J. Der Unterschied scheint nur gering, aber er gewinnt an Bedeutung, wenn wir genauer zusehen und finden, dass

2. die Abweichungen von GPA einer- und J andrerseits im einzelnen sehr erheblich und zwar mit nur zwei Ausnahmen derart sind, dass stets GPA zusammen gegen J gehen: Ja1 4 fehlen in GPA, nach Ja 5 und 6 schieben GPA je einen Vers ein, Ja9 12 fehlen in GPA, nach Ja 16 schieben GPA 4 VV. ein, Ja 21 und 22 fehlen in GPA, nach Ja 23 schieben GPA 3 VV. ein, desgl. einen nach Ja 26 und 4 nach Ja 28; Jbl und 2 fehlen in GPA, nach Jb 14 schieben GPA 2 VV. ein, Ib 17 20 fehlen in GPA; Jcl 10 fehlen in GPA, nach Jc 24 schieben GPA einen Vers ein, für Jc 27 haben GPA zwei VV., nach Jc30 schieben GPA 4 VV. ein; nach Ids schieben GPA 7 VV. ein, nach Jc 10 schieben GA 2 VV. und P(jedes- falls fehlerhaft) 1 V. ein, Jd12 fehlt in GPA, für Idl3 hat P(jedesfalls fehlerhaft) 2 auch inhaltlich abweichende Verse, für Jd2l und 22 haben GPA nur einen Vers, desgl. für Jd 23 und 24, nach Jd24 schieben GPA 2 VV. ein, und Jd27 und 28 fehlen in GPA.

3. Was unter Nro. 54 meiner Untersuchung von der Hs. C gesagt ist, gilt vollständig auch für J. Zufallig liegt die dort besprochene Stelle innerhalb des Rahmens unseres Frag- mentes: die wenigen aus Coben abgedruckten VV. finden sich ziemlich wörtlich so in] b 15 22. Leider ist dies eine UÜbereinstimmung in guten und nicht was beweiskräftiger sein würde in schlechten Versen. Aber

4. ist mir nicht das Geringste aufgestossen, was für die Zugehörigkeit von J zu GPA oder gegen die Zugehörigkeit zu C oder doch der Handschriftengruppe spräche, welcher C angehört.

Noch kürzer als über Fragment J kann ich mich über die Hss. M und F fassen. Das von P. Meyer a. a. o.(vgl. p. 2) mitgeteilte Material hat mir in dankenswertester Weise ebenfalls Herr Professor Vietor durch einige Stellen ergänzt. Immerhin ist es nicht aus- reichend, um bestimmte Ansichten zu gewinnen. Es fehlen mir nämlich erstens wieder die zum Vergleich so unentbehrlichen entsprechenden Stellen der zweiten Handschriftengruppe, und zweitens bieten diejenigen der ersten Hanschriftengruppe zu wenig sichere Anhaltspunkte.

Für die ersten 85 VV. von M, welche P. Meyer abdruckt, hat G, wenn man die durch Beschädigung der Hs. teilweise oder ganz weggerissenen Verse hinzurechnet, 93 VV. PA aber bieten genau übereinstimmend mit M 85, und zwar dieselben Verse wie M. Auch bei Ab- weichungen innerhalb des Textes geht M meist mit PA gegen G. Zwingende Beweise jedoch