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209. Unter Nro. 65 war von einer auffallenden Namenentstellung in PA die Rede. Die Form coſſfjoꝛon, welche diese beiden Handschriften bieten, deutet gewiss auf einen gemein- samen Ursprung mit der Form cosd:oon von H gegenüber eſcoudzan von G und Escaudran von R.
210. Unrichtiges Metrum infolge von Abweichung in der Lesart gegeniber den Hand- schriften GR zeigen P 16 35(— AfHH)„Gvy dit a ſeſf](GR: Pꝰ diſt oꝛe toſt) Opainũſ“ und P 16(38(— AH)„Checũ ſe peine(GR: P Die“ péſez) de be ferir.“— Gegen P 16 3 (— All)„Slre fet il(GR: Gy li reſpõt) u're m'’cy“ lässt sich ferner vorbringen, dass die Lesart von GR besser gestützt ist, weil diese Hss. zwei verschiedenen Gruppen angehören. Ebenso P 16 30(— AH)„K’ ly(AH: J) ofat p mal 9trer(AH: encountrer)“— GR„Oi(R: Ke) p mal loſe regarder(R: esgarder)“— In P 16 36(— AlHl)„Seg'ns o:(AH: oꝛe) tost no armerũſf(AH: armüs)“— GR„Haſtiuemst no' armos“ haben PAH sogar das bessere Metrum für sich.— Uberall ist das Versmass uurichtig in P8 38(— AH)„Dans abſbjes deu(G: cil, R: ici) vo ſaut“.
211. Der gramrhatische Fehler Pl a3(= AH)„aueturis(AH: auentures) füt auenuſ“ (GCMF: auenues) wurde auch schon oben unter Nro. 68 erwähnt.
C. Alle anderen Kombinationen
sind der Erwähnung nicht wert, Sie finden sich nur ganz vereinzelt und würden überdies nichts mehr und nichts weniger beweisen, als was sich aus den Abschnitten A. und B. dieses Kapitels schliessen lässt.
Schluss.
Durch Kapitel V ist an dem Ergebnis von Kapitel IV nichts mehr geändert. Wir können demnach den aus dem letzteren Kapitel gewonnenen Stammbaum als Endresultat dieser unserer Untersuchung gelten lassen, wenn wir demselben noch kurz die Handschrift H einfügen. Nach Kapitel V ist diese aber der Gruppe GPA zuzuweisen, und zwar gesellt sie sich inner- halb dieser Gruppe hinwiederum den Hss. PA zu, ohne sich jedoch speziell an P oder an A anzuschliessen, sondern nur indem sie an der den beiden Hss. PA zu Grunde liegenden Vor- lage y teilhat. Ihr Platz im Stammbaum wäre also in der Mitte zwischen A und P unterhalb y.
Nachtrag.
Ich hatte gedacht, bis zur Drucklegung vorstehender Arbeit mir noch genügendes Material beschaffen zu können, um wenigstens versuchsweise, wie die Handschrift H, auch die oben p. 2— 3 unter Nro. 9, 11 und 12 genannten Hss., bezw. Fragmente, M] in ihrem Ver- hältnis zu den andern Hss. bestimmen zu können. Meine Erwartungen haben sich indessen bloss teilweise erfüllt, und ich begnüge mich daher, hier nur kur⸗z noch das Wenige anzufügen, was ich mit Rücksicht auf mein unzureichendes Material über die Stellung jener drei Manuscripte zu sagen habe.
Herr Professor Vietor aus Marburg hatte die Freundlichkeit, bei einem vorübergehen- den Aufenthalt in Cambridge im vergangenen Spätsommer das Fragment J für mich abzu. schreiben, und ich spreche ihm für seine Mühewaltung an dieser Stelle gern den gebührenden herzlichen Dank aus. Nach seiner Mitteilung ist die Schrift des Bruchstückes allerdings im ganzen sehr klar und deutlich, aber die Rückseite des Blattes, auf welchem sich dasselbe


