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hange dienlicher, da durch sie die nachfolgenden Worte Guys besser an das vorhergehende angeknüpft werden, als die Verse von PAH, welche ohne Schädigung des Sinnes wenigstens ebenso gut weggelassen werden können.
203. Einen längeren Zusatz von 10 Versen haben PAH nach P 16 8— G 20 d 24. Der wesentliche Inhalt dieses Zusatzes, dass nämlich der Neffe des Sultans ein unüberwindlicher Held sei, vor dem jedermann erzittere, würde, wenn die Verse echt wären, in den beiden folgenden Versen, welche von allen Hss. zusammen gestützt sind, sich wiederholen. Von einem Sohne des Kaisers ferner, welcher hier als eines der Opfer des Kampfes mit dem Neffen des Sultans erwähnt wird, ist sonst nirgends die Rede. Uberdies sind die Verse in PAH voll Fehler.
204. Ein Zusatz von zwei Versen findet sich in PFAH nach P 16 6— G 20 G 16. Abge- schen davon, dass die ganze Überlieferung an dieser Stelle nicht gut ist, die Verse entweder unrichtig oder verderbt sind, bleibt der Zusatz seines Inhaltes wegen besser weg. In PAH heisst es nämlich:„Guy hat dem Kaiser von Konstantinopel Treue geschworen, solange er bei ihm sein werde. Darauf hat er von ihm Abschied genommen Von nun an werden sie Freunde sein. Darauf ist Guy in seine Wohnung gegangen.“ In GR schliesst sich der letzte dieser vier Sätze sogleich an den ersten an. Formell fällt in PAH schon das zweimalige„Pꝰ“ auf, welches an der zweiten Stelle auch von G und R(sempres) gestützt ist.
205. Ein weiterer Zusatz von zwei Versen steht in PAH nach P 16 12 G 20 d 20. Dieser Vers schon ist in PAH metrisch falsch, in GR richtig, und die Zusatzverse sind beide unrichtig. Ferner wird in diesen die Antwort auf eine Frage, welche im übernächsten Vers gegeben wird, schon vorausgenommen. PAH haben freilich in diesem Vers eine andere Lesart. Dieselbe ist indessen durchaus unpassend und zweifelsohne durch diejenige von GR zu ersetzen.
206. Aus G21 a9 sind in PAH drei Verse gemacht, so dass auch hier ein Zusatz von zwei Versen in PAH gegenüber GR vorliegt. Der Vers heisst in
G: Ferir lef vôt haſtiuemét
R: Ferier les ont hardiement
Dafür hat P(auch AH): Haſtimét ſe füt armeſ
Mütef ſ't lur deſtrerſ
Attat ſé Vnt(H: Ferir les vont) erraumét. Es ist leicht zu sehen, dass das Schlusswort von G, welches in R etwas abweicht, das Anfangs- wort in PAH ist, während der letzte Vers dieser drei Hss., namentlich derjenige von H, am meisten an den ganzen Vers von GR erinnert; erraumöôt ist ja nur eingesetzt, weil haſtiuemét schon vorher verwandt war.
207. Gemeinsamen Ursprung hat wohl der Zusatz Sef in PAà mit Les in H vor dem allein metrisch richtigen G 21 a 7„Sarazins irõſ aſſailler“, wie auch R liest.— In ähnlicher Weise wird das Metrum geschädigt in PAH durch die Vorschlagssilbe III vor Gl al7„Ceo eſt tenu a ml't bele meſtrie“, wovon nur das Wörtchen ml't durch keine andere Hs. gestützt ist, auch nicht durch C, welches sonst genau mit G übereinstimmt.
208. UÜber die ungeschickte Lesart von P 16 16, mit dem AH zusammengehen, gegen- uber der Lesart des entsprechenden Verses in GR wurde schon oben unter Nro. 67 gesprochen. IIberhaupt erinnere ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich an jene Nummern aus Kapitel IIB. a), in welchen diesem Abschnitt schon so manches vorausgenommen wurde, was hier von neuem ins Gedächtnis zurückzurufen ist. Die Wichtigkeit der Sache möge etwaige Wieder- holungen entschuldigen.


