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„ſeyſt“, ist an sich falsch und ferner von keiner der vier anderen Hss., welche einen ganz verschiedenen Vers haben, gestützt.— Vgl. auch den neunsilbigen Vers GS2 b 16— P51 d9, für dessen Wort„h'mite“ A„h'emite“ hat(C A, RO GP, f: home).
86. Eine Silbe zuviel haben G33 b 20 und P 35 41, da vor dem Endwort des ihnen entsprechenden und durch C gestützten Verses in A„Eynz quiday eſtre aſſeur“ von G„tot“ und von P„ml't“ eingeschoben ist.— Vgl. G 82 b 13— P51 d6, welche richtig„peleryn“ lesen, wo A„Pelrin“ hat, dadurch aber noch eine Silbe mehr bekommen, als das schon neun- silbige A. CROf weichen ganz ab.
87. G 78 b 17 P50 a 30 haben vor dem Anfangswort des entsprechenden Verses in CROf den Zusatz„Ses“. Aber auch A hat diesen, wenn auch entstellt zu„Ces“. Von einem Gegensatz zwischen GP und A kann also nicht die Rede sein.
C. Gemeinsame fehlerhafte Lesarten der drei Handschriften GPA.
Ich weise zunächst ausdrücklich auf die mannigfachen hierher gehõrigen Fälle zurück, welche schon in den vorigen Kapiteln passenden Ortes zur Sprache gebracht wurden, und lasse denselben nunmehr nachstehende Belege für das Zusammengehen von GPA folgen:
88. Deutlicher als G51 b 19 und 20 P 33 43 und 44 A 80 b 10 und 11„De felice ſon 9gie piſt En ioye 7 en baud- vefqiſt“ sind die ihnen in C entsprechenden, wenngleich sonst mit meinem Material nicht weiter zu stützenden vier Verse: A sa amie prist puis congie Si est a sun ostel ale Ioie demaine a nuit e jour Quant est aseur de samour. Es ist von Guy die Rede, welcher soeben aus dem Munde der Felice die Versicherung ihrer Gegenliebe erhalten und den Wunsch ihrer baldigen Vermählung mit ihm gehört hat.
89. Nach R und H zu schliessen, rührt die Ubereinstimmung in der metrischen Un- richtigkeit von G 20 14 P 164 A 40 a13 7 ieo veiremét vo di von einer Auslassung in diesen Hss. her. R liest nämlich im zweiten Hemistich„vous en di“ und H, welches wir der anderen Handschriftengruppe GPA zurechnen,„le vous di“. Eine Silbe mehr, als GPA haben, ist demnach jedenfalls durch beide Gruppen, wenn auch durch verschiedene Wörter, gestützt, und GPA begehen einen gemeinsamen Auslassungsfehler.
90. In dem metrisch unrichtigen G51 b 17„De ioye laz. G. bayſe“ ist das„14.— la durch C gestützt. PA haben dafür ein falsches ly und bekommen so allerdings die richtige Silbenzahl. C erreicht diese aber dadurch, dass es für„laz“ einzuwenden ist. Demnach läge auch hier ein gemeinsamer Auslassungsfehler von GPA vor.
91. Für G 78 a 18 P50 a 9 A 109 a 32 Tant eſtoit coꝛſu 7 gand findet sich ein metrisch richtiger Vers nur in CR. Allein das Wörtchen par, welches in diesen beiden Hss. hinter Tant eingeschoben ist, ist sonst nicht, also durchaus nicht genügend gestützt. Anstatt eſtoit haben nun Cf eſt und RO ert und dass die Form desselben im Original eſtoit war und nicht ert dafür dürfte
. gerade in der Lesart eſt von CR ein Fingerzeig liegen.
Vor Tant hat aber die ganze Handschriftengruppe CROf das dem Sinne nach recht wohl passende Relativpronomen Ke(f: Ki). Nehmen wir
dieses auch für GPA in Anspruch, so erhalten wir dadurch einen richtigen Achtsilbler, welchen
sich jene drei Hss. wieder durch eine gemeinsame fehlerhafte Auslassung verdorben haben. 92. G 78 b 6 Vn char a peyne lef poꝛteit ist ein an sich metrisch richtiger Vers. Für
das Verb stützt uns aber die übereinstimmende Lesart der sämtlichen sechs anderen Hss. die


