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Form portereit. Durch Einführung dieses Tempus wird der Vers in G neunsilbig, wie er that- sächlich in A steht, während P durch fehlerhafte Weglassung des e an peyne sich die richtige Silbenzahl erhält. Lassen wir dagegen die Umstellung als richtig gelten, wie sie C hat„Ke a paine un char ne poꝛt'eit“ und mit ihm ROf, so haben wir einen richtigen Vers, aus welchem zugleich auch wieder eine gemeinsame Auslassung in GPA(Ke) zu verzeichnen ist.
93. Dem sechssilbigen Vers G 78 b9= P50 24= A 109 47 Mes neſteit paf maille steht in CROf ein siebensilbiger gegenüber, in welchem das erste Wort von GPA fehlt, vor dem letzten aber das Subjekt hauberc, welches GPA aus dem vorhergehenden Vers ergänzen, noch einmal ausdrücklich erwähnt ist. Nehmen wir dieses auch in GPA auf, so erhalten wir einen richtigen Achtsilbler. Nach diesem hat die Handschriftengruppe CROf einen Vers, welcher in GPA fehlt, aber wohl auch für diese Gruppe in Anspruch zu nehmen ist, da er einen passenden UÜbergang zu dem nächstfolgenden, allen Hss. gemeinsamen Vers bildet.
94. Einen Zusatzvers erkennen wir in G82 a 14= P51 37= X 113a 19, welcher wohl aus blossem Reimbedürfnis entstanden ist, da diese Handschriftengruppe den in CROf auf den vorhergehenden V. GS2 a 13 reimenden Vers in einem Reimpaar wiedergiebt und deswegen für eben diesen V. G 82 a13 eines neuen Reimes bedarf(vgl. meinen Paralleltext a. a. o).
95. Unrichtig des Inhalts wegen sind die Verse G 82 b 9 u. 10= P 51 36 u. 37= A113a 18 u. 19: Felice, welche eines Tages unter den Armen, deren sie täglich eine Anzahl an ihrem Hofe speist, einen Pilger findet, der ihr wegen seiner Ahnlichkeit mit ihrem so lange vermissten Gemahl auffällt, sagt zu demselben, sie wünsche, wenn er gegessen habe, mit ihm zu reden, und erhält von ihm, der ja wirklich kein andrer als Guy im Pilgergewande ist, zu- sagende Antwort:„Cil(li) diſt Dame volont's Od vé parleray de bô coers.“ Dann heisst es aber weiter ohne jeden überleitenden Gedanken: Als sie genug gegessen hatten und die Tische weggeräumt waren, ging der Pilger aus dem Saale und machte sich schleunigst aus der Stadt.— Viel richtiger ist in CROf gesagt, dass der Pilger Felice für ihre Freundlichkeit gedankt, aber sich doch die Sache sehr überlegt habe. Daran kann sich dann sein Verschwinden nach Tisch recht wohl anschliessen.
96. In G33 b 22„7 en ſurqétot de tuailler“(= tauailler) ist das Anfangswörtchen, welches in dem ihm entsprechenden P 35(43 und A61 b 11 fehlt, durch die Hs. C gestützt. Die Neun- silbigkeit ist wohl dem überflüssigen Zusatz„en“, welchen GPA gegenüber C gemein haben, zur Last zu legen. Vgl. Glb2= P1 a 26= Al a26 und G 824a9= P 51 34= A 113a 14, wo ebenfalls recht wohl zu entbehrende Zusätze von GPA gegenüber den anderen Hand- schriften zur Verschlechterung des Metrums beitragen.
97. Für„ml't“ in G10 b 20= P833= A 21 b 14 Son Opaignon qil(PFA: ke) ml't ama ist tant einzusetzen, welches durch R gestützt ist, sowie durch H, das wir der anderen Hand- schriftengruppe zurechnen.
98. In G78 b 24= P50 a37= A109 b 12 Pl fozte ni ad en tot le müde ist„ni ad“ durch GAC genügend gestützt gegenüber„nſe] ad“ in ROf, denen sich auch P anschliesst. Dann ist aber der Vers neunsilbig— PA weichen nur infolge grammatischer Fehler von G ab. Die richtige Silbenzahl ergiebt sich leicht, wenn man mit CROf gegenüber GPA umsstellt und liest„Ni ad plus foꝛte en tut le munde“.
99. In G 82 b 14= P51d 7= A 113 a43„Ho:s de la ville(COf: cite, R: sale) ſ chemi piſt sind die vier ersten Wörter durch beide Handschriftengruppen gestützt— wenig- stens der Silbenzahl nach. Zu dieser passen dann aber als Schluss des Verses metrisch nur


