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der Dichter ¹) eine Abweichung von dem kurzen Verse der Erzählung für ganz passend hielt. Unmittelbar vor dem ersten, dem längeren dieser Gebete fehlt nun den Hss. PA der fragliche Reimvers. G bietet dasselbe in 44 Versen 70 d 11— 71 b 6, P in 13 Versen 46 a 33— 45 und A in genauer UÜbereinstimmung mit G in 44 Versen 100 b 35- 101 a28. Man könnte also hier, wie überhaupt durch das charakteristische Merkmal des dritten grossen Teiles unseres Gedichtes, auf den Gedanken an eine Gemeinsamkeit von GA gegenüber P kommen. Bei etwas genauerer Betrachtung ergiebt sich aber sofort, dass P in ganz sinnloser, die Verse, den Reim und die einzelnen Worte entstellender Weise kürzt und gerade hier ein bezeichnendes Beispiel selb- ständiger Verschlechterung des den drei Hss. GPA gemeinsam zu Grunde liegenden Textes bietet: Terry betet zu Gott Vater und Sohn für den seine Interessen in offenem Kampfe verfechtenden Guy und um Wiedererlangung seines Landes durch diesen. Er holt dabei aus von der Schöpfung der Welt, kommt dann plötzlich durch einen Sprung, welcher auf eine auch schon in der GPA gemeinsamen Vorlage vorhandene Lücke schliessen lässt, auf die Geburt des Gottessohnes, verfolgt dessen Lebens- und Leidensgeschichte auf ihren verschiedenen Stufen und schliesst endlich mit Erwähnung des jüngsten Gerichtes in G— und, wenn ich von den Abweichungen der Schreibweise absehe, auch in A— wie folgt:
G 71 b 3 Al de iugemét n' védas toz iugg! 4 Si cü es voirs Die? 7 toz tés ers 5 Defédez môõ Opaigno de mortel éober 6 7 rédez moy ma t're ſil vo viét a gre.
Dieses, also in GA vergleichsweise gut erhaltene, Gebet findet sich nun in P in folgender Gestalt wieder:
sic!
P46 a p'cher* 39 XXX. anz alaf p ter peccher 33 Per eſpiritabel k' le müde as foꝛme 40 7 leſ duz apoſteles k' tät amez cher 34 De höme 7 de féme lad eſtoꝛe 41 Puf qant te plut eſteiez baptize 35 De ſolail 7 lü lad enlumie 42 En le flü io:dan regen'ez 36 p quey recuſt le ioꝛ reſeiue clarte 43 En croys fu penez 37 En ierl'm fneyt li fole 7 li ſene 44 Defendet mü ꝑↄpainũ de encbꝛer 38 7 naqitef de v'gine qant luſteſ mde 45 7rendez moy ma t're p deu ſire cher.
Ich brauche nicht im einzelnen die Richtigkeit meines oben über diese Verse gefällten Urteils nachzuweisen. Nur des nach der übereinstimmenden Lesung von GA vor P 46 a43 zu diesem Verse fehlenden Reimverses sei hier noch einmal gedacht und ferner der längeren Auslassungen Erwähnung gethan, welche sich durch den Vergleich mit GA feststellen lassen. Es fehlen nämlich ausser jenem Reimvers zwischen P 46 a 36 und 37 vier und zwischen 43 und 44 sechs- undzwanzig Verse. Mit dieser Lückenhaftigkeit zusammen betrachtet, legt das fast gänzliche Unterdrücken des zweiten, des kürzeren jener beiden Gebete in abweichendem Versmasse, sowie die Kürzung eines dritten Gebetes in regelmässigem Versmasse, die Vermutung nahe, als habe
¹) Vielleicht sind die beiden Gebete auch nur Interpolationen von GPA. Der ganze Abschnitt wenigstens, in welchem diese Handschriften das kleinere derselben bieten, fehlt in RO vollständig. Wie sich C verhält, ist mir nicht bekannt, und auch für das grössere Gebet habe ich die entsprechenden Stellen aus CR, welche allein aus Gruppe CROf vorhanden sind, leider nicht zur Hand.


