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48. Fehler in der Schreibung von Substantiven finden sich: AS81 a49 dedut, wodurch zugleich der Reim falsch wird(GP: deduit: nuit); 113a 31 pelrin, wodurch der Vers eine Silbe zu wenig bekommt(G: peleryn, die anderen Hss. fehlen), vgl. 113 a 42 pelrin(G: peleryn, P: pelerin); 113 a 34 Vi, wodurch der Vers wieder um eine Silbe verkürzt wird(GPCROf: Viandels]).— Neben diesen letzten Fall, der wohl nur auf einer Unaufmerksamkeit des Schreibers beruht, stelle ich die auffallende Schreibung„cumpeynunns“ in 40 bͤ3(G: Opaignõs etc.), und gleichfalls nur als vereinzelt stehende Schreibungen mõgen schliesslich erwähnt werden: Alab: lem= hom und 40 a 27 Neuus= neueu.
49. Wortformen, die unpassend gewählt sind, weil durch dieselben das Metrum Schaden erleidet, sind zu verzeichnen in A 113 a 33 O' checun iour ilek's veniſt(G: ilec, P: iluc), ebenso schon vorher 113 a 27 ilek's G: ilec, die übrigen Hss. fehlen), ferner 81 a48 cele(GP: icele), 109 b 11 En le(GCOf: Al, R: Au, P: En ſä), 113 a 22 luy(GCR: Ile], P: li, Of: les), 61 a 29 Donk'(PC: Dunc).— Vgl. dazu zwei Fälle, wo A nur vereinzelt steht, ohne dass dadurch das Metrum beeinflusst wird: A 109a 31 dunk’(G: adõc, P: aduc, CROf: Atant) und 61 b 11 ſirketut(G: ſurqtot, PC: ſurketut).
50. Das Metrum ist falsch, während grammatisch nichts auszusetzen ist, in A21 b 22, 61 b 10, 1092 44 und 113a 15.— Infolge von Umstellung wird das Metrum falsch in X80 b 6 Ea vo doune mey 7 otrei(G: me doygne, PC: me doin).
51. Der Reim ist falsch in A40 a 26: 27 coſſoꝛon: soudan(G eſcoudran: soudan, P coſoꝛon: ſoldon, R Escaudran: soudan, H cosdroon: soudeyn), wo PAH jedenfalls den Eigennamen, der in GR richtig erhalten ist, entstellt haben; ferner in A40 b 11: 12 admirald: vaud(G amirail: ayl, P amyraud: vaât, R amirauld: gant, H admiral: vaut un... verstümmelt!); 109 a 39:40 deſcenduz; treſtouz(G deſcéduz: treſtoz, P defenduz: tretuz); durch Umstellung wurde der Reim falsch 81 b1: 2 cler 7 bel: Ppenſer(G bel 7 cler: Fpenser, P bel e cher: purpèſer, C seri e cler: a penser).
B. Gemeinsame Lesarten zweier Handschriften gegen die der dritten.
a) Gemeinsame Lesarten von PA gegenüber G.
52. Nur erinnern will ich an die unter A. a) 1. und 2. erwähnten Lücken in G, welche PA jedesmal mit vollständig übereinstimmender Verszahl— mag dieselbe nun die richtige sein oder auch nicht— ausfüllen.
53. Am beweisendsten sind die Fälle, in welchen PA an derselben Stelle einzelne Verse fehlen, durch deren Weglassung Reimfehler entstehen. Aus dem ersten grossen Teile unseres Gedichtes(vgl. p. 6) sind deren keine zu verzeichnen. Dieselben sind aber für unsere Beweis- führung dort auch leichter zu entbehren als in den folgenden Teilen. Und aus diesen lassen sich denn auch, wenn nicht viele, so doch einige recht bezeichnende Beispiele nachweisen. So fehlt z. B. im zweiten Teile der Reim zu P 30 d 40 und dem ihm gleichen A75 a 16. Ich habe die hierher gehörigen Verse schon oben unter Nro. 40 citiert und kann mich jetzt damit begnügen, auf meine dort hinzugefügten Bemerkungen hier nur noch einmal zurückzuweisen, zumal da ich aus demselben zweiten Teile eine weitere, noch unzweideutigere Stelle beizu- bringen und des genaueren zu besprechen habe. Ich meine die Verse.
54. P33 38 und den ihm gleichen X80b 5, zu welchen der Reim fehlt. Zufällig finden sich diese Verse an einer Stelle, welche bereits Tanner aus den beiden Hss. G und C zu be-


