Aufsatz 
Über das Handschriften-Verhältnis des Altfranzösischen Guy de Warwick
Entstehung
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(AR: seynte), 16 34 nul t're(AHI: nule). Blosse Entstellungen liegen hinwiederum vor in Pla7 bonis(GCACIIMF: bons), 16 28 Mint(AH: Meint), 34 a 42 El(GAC: E le), neben welchen noch gleich zwei Adverbia genannt sein mögen: P8(37 Pituſmét(GARII: l'itouſeméet) und 35 37 arer(GAC: arſijere).

34. Teils falsch gebildete, teils falsch angewandte Verbalformen finden sich z. B. P1 a 2 Eſtable(GACHMF: Eſtablilz]), 1all ameynt(GCMF: amoient, A: ameyunt, H: aueynt), l a 13 dey(GACIHHMEF: deit sc. hom), l als lef(ACMF: leſt), 843 facet(GARPI: facez), 8d 2 eſt vo(GARH: eſtels]), ibid. ditiſ(GAR: dites, HI. dite), 8d9 ſe may(GH: ſeſmaie, A: se amaye), 16 4 die im Reim auf mercy(GARH: di), 16 30 oſat(AH: oſaſt, GR: oſe), 16( 36 armerũſ(AlI: armuns, GR: armons), 33 40 fetef(GAC: facez), 35 21 ie fua(A: ieo men oloue, C: ieo men aloie, G fehlt), 35 26 vit(AcC: vinc, G fehlt), 35 33 me miſſe(AC: me mis), wodurch zugleich der Vers eine Silbe zuviel erhält; 50 a 11 poꝛt(GA: poꝛte), 50 a 12 cöbaſtit(A: obatiſt, GCR: combateit, O: combatereit, f: combaterent), 50 a 34 s'ait(GA: ſeit), 51 d 10 maneiſt(GACOf: maneit, R: esteit).

35. Von Fehlern in Form oder Gebrauch der Pronomina erwähne ich folgende: P842 ſe coꝛſ(GR: ceſt, H: cet, A: ces), 8d7 le memef(GA: ieo meimes, RH: jeo meſsjmes), wodurch in P auch die Silbenzahl des Verses falsch ist; 16 35 ſe Opainũſ(A: ces, H: ses, GR anders), 35 35 lur vi(GAC: les), 51 35 el(GACROf: ele), 51 38 li(GCR: Iſe]), A: luy, Of: les), wodurch wieder das Metrum des Verses geschädigt wird.

36. Alleinstehend im Versbau findet sich schliesslich P noch 7. B. in

34 a 35 E meimef a icele nuit A81 a48 E memes a cele nuyt G52 b 11 7 meiſmes icele nuit

und ähnlich 35 27 und 28, 50 a 32 und 51 36. Besonders auffallend ist der in allen Hss.

verschiedene Reim 16 44: Eſcu ne haub'c ne ly vät: amyraud[43](G: neli vaut vn ayl: lamirail; A: ne ly vaud: admirald; R: ne li uaut un gant: amirauld; H, welches mit diesem Verse gerade abbricht: ne li vaut un...: admiral).

c) A ist weder Vorlage von G noch von P noch von GP.

37. Sowohl G, welches ja überhaupt die letzten Blätter des Gedichtes nicht hat, als auch P entbehrt der Inhalts-Rekapitulation, die sich am Schluss von A findet. Diese beginnt A 129 b 9 Iſfy comencent le prueffezs Guy und beschliesst die Hs. 130 a 28 und 29 mit den Worten:

Explicit Ritmus Guidonis de Warewyk et Reynbrun filii sui. Sie ist wie das ganze Gedicht in paarweise reimenden Achtsilblern abgefasst, jedoch nicht ohne Fehler. So finden sich an zwei Stellen drei miteinander reimende Verse, und einmal korrigiert sich der Schreiber selbst, nachdem er zuvor falsch geschrieben hatte, so dass die Verse kreuz- weise(abab) reimten.

38. Infolge von Auslassung eines Verses fehlen die Reime zu A½375b 10, 38 b 24(Hier ist die Hs. überhaupt sehr verderbt: Gleich darauf V. 27 findet sich z. B. der Reim arere: ſey gegenüber P'aye: fay, G mädez: fachez), 40 b 27, 41 a14, 41 a 25, 49 b 14, 60 a18, 70 419, 85 a38, 89 b 8, 110a 38, 129a5.

39. Ich beschränke mich wieder darauf, hier von allen diesen nur ein Beispiel genauer mitzuteilen, welches mir besonders geeignet erscheint, auch sonst das Verhältnis der drei Hss.