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wo Guy erzahlt, dass er an einem Pass von dem hinterlistigen Otes de Pavie überfallen worden sei. Man beachte auch die Entstellung des Reimwortes in P, dessen Schreiber den Vers schwerlich mit Verständnis niedergeschrieben hat. Rhnliche Auslassungen finden sich P 33( 44(= A 80 b 11 u. G51 b 20), 344 39(= A81 a 52 u. G52 b 15), 50 a 18(= A 109 41 u G 78 b 3) und 51 44 (=AI13a32 u G82 b3) Man vergleiche auch P34 4 33(= AS81 a46 u. G52 b 9), 34a 36(= AS81a49 u. G52 b 12), 50 a 34(= X 109 b 9 u. G 78 b 21) und 50 a 15(= X 109 a 38 u. G 78 a 24), wo auch Wörter in P fehlen, ohne dass jedoch immer das Versmass gegenüber GA geschädigt würde.
29. P 35 38 bietet einen Satz ohne Verb, da der Schreiber für das in A stehende me mys(G ving, Cm'en vinc)„meimeſ“ setzt. Gleich unaufmerksam zeigt sich dieser in P 16 29, wo er anstatt cete cite schreibt„cete ci“, vielleicht in dem guten Glauben, das eine der beiden so ähnſich aussehenden Wörter wäre überflüssig.— Ein blosser Schreibfehler liegt vor in Pl6 7: D ly= De ly(lui).
30. Wortverwechslungen, durch welche der Sinn gestört wird, finden sich P8 d7 le(GARH: ieo), 16 18 Venꝰ?(G: neueu, A: Neuus, R: neueou, H: Nes), 16( 21 Ceſ(AH: Ses, GR fehlen), 16 25 v'(AfHH: n?, GR ſehlen), 34 a43 cher(GAC: cler), 35 43 la(GC: de, A: le), 35 29 Dũc(AC: Düt, G fehlt). 50 a 28 Foꝛzmét(G: Fieremòët, A: Fermement) und en(GA: enſéble), 50 a 14 li ſaut(G: lolyfät, A: le olifaunt). Die letzten beiden Fälle, zu welchen man meinen Paralleltext a. a. O. vergleichen kann, sind besonders schwerwiegend, da hier neben dem Sinn auch zugleich das Metrum geschädigt wird. Weniger ist dies der Fall in folgenden Fällen, wo sich gegen P noch sein Abweichen von der übrigen Überlieferung geltend machen lässt: P1a 13 ſey ben mener(GCHME: bien ſouenir, A: fey ben amer), 16 30 9trer(AH: encountrer, G: regarder, R: esgarder), 35(41 ml't(G: tot, AC—), 51 38 garde(GA: regarde, CR: eſgſujarde, Of: agarde), 51 39 viſe(GA: auiſe, 51 40 reméb'(GA: li membre), 51 42 apoꝛte(GA: porte), 51 d 2 Il(GA: Cih.
31. Am schlimmsten sieht es mit P aus in grammatischer Beziehung. Man vergleiche z. B. mit allen anderen Hss. gleich im Anfang des Gedichtes nur den Vers
Pl1 a 10 Auenturis bels lour auynt
G1a 10 Auenfes beles lur auenoist und ebenso wie G, abgesehen von geringen graphischen Verschiedenheiten, ACHME. Der Silben- zahl nach am richtigsten, ist der Vers in P grammatisch am verderbtesten: Die Form des Sub- stantivs ist entstellt, das dabei stehende Adjektiv kongruiert nicht mit ihm und ebensowenig das auch im Tempus von der sonstigen Uberlieferung abweichende Prädikatsverb. Richtig ist hier nur das Pronomen. Aber auch aus dessen Kapitel lassen sich zahlreiche Fehler in Pnachweisen.
32. Ich führe zunächst noch einige Entstellungen von Substantiven an: P 16(17 amyzad (GARH: amiral), 16 18 ſoldon(GCAR: soudan, H: soudeyn), 16 31 cheualrie(AH: cheualerie, GR fehlen, C habe ich nicht), 35 42 veil für veille(GAC: veiller), 51 38 contes(GACOf: conteſſe, R: contasse), 51 46 Viand(GCOf: viande, R: viandes, A: Vi).
33. Das Adjektiv oder der Artikel kongruiert nicht mit dem zugehörigen Substantiv in Pl1a 26 bel sc. fille(GACHME: bele), 8 30 de la eſtur(GRH: del eſtour, A: de leſtour), 16 25 la(A: le iour), 34a 39 vn tur(GAC vne), 50 a 11 olifant fere(GA: fier), 51 d 11 ſeint vie(GA: falte). Hierunter sind einzelne Fälle, wie z. B. der letzte, in welchen durch die gram- matische Unrichtigkeit zugleich das Versmass falsch wird oder aber der Reim, wie wenn z. B. im ersten Falle bel auf pucele, im vorletzten fere auf pozter reimt. Richtig dagegen durch grammatische Fehler wird der Vers z. B. in Plalg une counte(GACHMF: un—), 841 ſeynt tinite
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