Aufsatz 
Über das Handschriften-Verhältnis des Altfranzösischen Guy de Warwick
Entstehung
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6 33 b 18 Od moy mamie menàt G 35 c 99 O mey mamye ſuef poltät A61 b7 Od mey maamye fwef portaunt

Ahnlich G 10 b 21 Dreit(PA: Tut), G33 b 11 Tote(PA: celle]), G 51 b 17 laz (PA: ly ad, vgl. C: len ad). G51 b18 Onc(!'A: Vnkef, vgl. C: Unc mes), G78 b 7 eſt(PA: i eſtlert!) GS2 b 9 Cil(PA: lilluy]), G82 b 18 vye(PA: i). Vgl. auch G 10 b 22 Q' eſteit (PA: K[Qe] viſt eſter) und G2lal und 82a9.

8. G 33 b 10Atant paſſai la ryuiere wurde schon oben unter 4. als Zusatzvers gegenüber PA und C genannt. Ebenso verhalten sich zur übrigen Überlieferung

G 10 17 Si ieo pꝰ viure ieo le rendai 18 D iſt li Abbes 7 ieo lotrei.

Man weiss nicht, worauf sich dasle im ersten dieser beiden Verse beziehen soll, und

überhaupt erscheint der ganze Vers als Wiederholung nach den vorausgehenden Versen

G10 7 Bon guerdon vꝰ dorrai

8 Si ieo vif g'don véꝰ frai,

deren zweiter ferner schon den Inhalt des ersten wiederholt durch das letzte Hemistichg'don frai, wofür PA und andere Hss. viel passenderKat ieo Paai bieten. G10 Is erinnert an den unter 5. citierten Vers PSdl(A 21 b 29), welcher an jener Stelle nicht zu entbehren ist, hier aber recht gut wegbleiben könnte. Nimmt man aber den durch die Überlieferung gestützten V. PSdl auch für G in Anspruch, so wird

9. G 10 10 Volütiers diſt. G. p foi, welches in keiner anderen Handschrift steht, über- flüssig. Es wäre nämlich sonst kein Reimvers für es vorhanden, und seinem Inhalte nach erscheint es ja auch thatsächlich als Flickvers und kann ebensogut fehlen.

10. Gla17 setzt G ein Wort zu und schadet dadurch dem Metrum:

Ceo eſt tenu a m'lt bele meſtie

PA auch HCMP haben nur bele. Ebenso G 10 19 Ore..... mult(PA:.... foꝛm̃t). Vgl. auch G 10 6 qnterrer(PA, auch HR: ent'rer), wo freilich am Metrum nichts geändert wird.

11. Ein blosser Schreibfehler liegt vor in G20 d 22, welchesles les Sarazinf für das richtige und durch KR gestützteles sarazins schreibt, während PA hier einen ganz anderen, durchaus unpassenden Vers hat. Ebenso unaufmerksam zeigt sich der Schreiber G 33 b 22, wo tuailler für PA trauailer, abgekürzttauailer zu finden ist.

12. Ein nicht nur von PA, sondern auch von C, also einer Handschrift der anderen Gruppe, abweichender, falscher Wortlaut findet sich

G33 b 15 Leawe paſſer ne oſerét

P35 36 Meſtre dedéf ſé oſerüt

A61 b4 Mettre dedenz ne ceo oſerunt

C Mettre dedeinz pas ne se oserent.

13. Daran schliessen sich eine ganze Anzahl von Fällen an, in welchen G zwar einen wenigstens ebenso richtigen, wenn nicht richtigeren Wortlaut bietet, als die anderen Hand- schriften, aber von keiner einzigen derselben gestützt ist, welche vielmehr im wesentlichen alle zusammen gegen G übereinstimmen. So z. B.

Glas Qe ml't valét a bones gens P1 a8 De fes de dis as aunciens Alas De fez de diz as auncyens