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Dernin obiger Adreſſe erwähnte fromme chriſtliche Dichter Mendens us war nach der Geſchichte der römiſchen Literatur(Supplement⸗Band, I. Ahth., S. 41) von Hexrn. Geheimen Hof⸗ r ath. Prof. Dr. Bähr wahrſcheinlich zu Cäſarauguſta(Saragoſſa) in Spanien 348 n. Chr. geboren, ſtudierte nach damaliger Sitte Rhetorik, ward Advocat, zweimal kaiſerlicher Statthalter und gelangte dann noch zu einer höheren, ſei es militäriſchen oder Civil⸗ oder Hof⸗Würde(denn die betr. Stelle iſt unbeſtimmt). Im 57ſten Lebensjahre entſagte er aller weltlichen Beſchäftigung, um bloß als frommer Wbifnn zur Ehre Gottes und zur Verherrlichung Chriſti den Reſt ſeiner Tage zu vollenden.— Seine Werke ſinde
I. liber Aannasf 12 anmen zu den einzelnen, Stunden und Geſchäften des, Tages(daher der
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faſſ't 45 Strophen ir Vnennaſe der adeetaſ i Beiardenen Trimeter; 1401 II. Wer 1r20! rνιν, 14 Gedichte auf eben ſo viele mit det dimmelskroneé: geſchmückte MSehre III. Apotheosis, Vertheidigung der Gottheit Chriſti; gut Qer umm. un AV. Hamartigeniag Fortſetzung des vorigen Gedichtes und von 55 uenn der Sünde;
„1 9 menſchl. Sele;„
VI. libri duo contra SAachannl. Alch ein großes Gedicht ii— gegen den am kaiferlichen Hofe in hohem Anſehen ſtehenden und wie für alles Alte ſo Hhic lir die Webeſeimahiſ des alten Goͤtzendienſtes eifernden Symim achus;, u ft en 194 gunfü
VI Diptychon siven tituli historigrum Neteris et novi testamemti, in 49 Abſchnitten, deren P aus 4 Hexa⸗ metern beſteht(die Aechtheit dieſes Gedichtes wißd hezweifelt);
VIII. Pe mundi fabrica usque ad conditionem primi hominis et praevaricationem eius, ein bei Ge n n a diu 8 ſerwäntes Gedicht, auch in deapuerrei Feſchuireri, liber die Beitfchanund bis, dns hen Süülden⸗ lofall, iſt verloren gegangen. miic⸗ h gſr
Dem höheren Orts, von proteſtantiſcher Seite am 22ſten, von lazolſcher Seite am Zogten Juni, verordneten Trauer⸗Gottesdienſt wohnten die reſp. Witghebr des Kehise Eeidhe wuf ge⸗ ſcheher Einladung an.
12) Der gelegentl lich der voghrigen öffentlichen Prüfung vom Dietetot gehaltene Vortrag folgt unten als Bellage
3) Zu⸗ dem Programm des vorigen Schuliahres erſchien nach deſſen Drucke noch eine wiſſen⸗ ſchaftl Abhandlung*) von dem Director; ſie führt den Titel: Gott, Welt und Menſch, eine weitere(5te) Betrachtung zur Einleitung in die Philoſophie, für Studierende, mit einem Vorworte über die pädagogiſche Streitfrage, ob Philoſophie in das Gymnaſium gehöre.
Die Abhandlung ward hereits einer anerkennenden Anzeige gewürdigt von verſchiedenen Blättern: von einem Mainzer Blatte, von der Didas calig, von den Heidelb. Jahrhüchern, von dem zu Darmſtadt erſcheinenden Theologiſchen Literaturblatt, von der ehen daſelbſt erſcheinenden Allgemeinen Schulzeitung Nr. 44, 1862, welche auch die früheren vom Director ſowie von andern Herrn Collegen: Glaſer, Seipp, Uhrig, gelieferten wiſſenſch chaflliche Beiträge anerkennend beſpricht. Um bei Schulmaͤnnern hinſichtlich des Wortes Philoſ oph. ie Mißverſtändniſſen vorzu⸗ beugen, möge aus der gedachten Recenſion folgendes Urtheil hier eine Stelle finden:„Wir freuen „uns in dem Verfaſſer einen Schulmann zu finden. der, ohne die zunaͤchſt liegenden Aufgaben des „Gymnaſiums zu beeintraͤchtigen; und ohne der, ſyſtematiſ ſchen Lehre der Hochſchule uͤber Phiſoſopheme „vorzugreifen, mit ſeinen Zoͤglingen in ſokratiſchem Sinne zu philoſophieren verſteht.“
—,—ͤ ei on ann lannO. r rn ir Hbdrl, Un 21*) Es iſt batin tin fherhdh Lanlſrhien ſtehen ieni de S. 14 iſt unbeantwortlich für unverantwort⸗
lich zu leſen. 3*


