Aufsatz 
Über die Vermittelung des niederen und höheren Unterrichtswesens zunächst im Großherzogtum Hessen. Ein Beitrag zur praktischen Pädagogik, geschrieben im Jahre 1847
Entstehung
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nachdem dieſelben durch die Beranuſß Schmähſcheit und ſonſt aus Parteizwecken auf das ärgſte her⸗ umer geſetzt warenn. 1 dnu is i. mi mathar luh ane eſehc

Wie alle Anſtalten, ſo n auch unſere Conmunal Schulce einer fortſchreitenden Verbeſſerung fähig; wir wiſſen das wohl, wir wiſſen aber auch, daß jeder gerechte Richter über dieſe Schulen das Machele falen e wird: unter Derlaſ ichtigung aller obwaltenden Umſtände leiſtet, ſie das Moͤ iche.

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din 19 27 18. Uothwendige Erxweſterung des Stadtſchullagals.. anu unnmuchs

Als am Anfang des verfloſſenen Schulfahres die ſchon pro 1848 ategat Vetheißtng eitles weiteren Lehrzimmers und Lehrers immer noch nicht in Erfüllung gegangen und die Schülerzaht aber⸗ mals von 1158 auf 1208 angewachſen war: ſo war eine Fortführung der Anſtalt nur noch dadurch moͤglich, daß die untere Klaſſe der Morgenſchule einſtweilen caſſirt und die Kinder verſelben den übri⸗ gen ihrem Alter entſprechenden Klaſſen zugetheilt wurden, was denn auch im Eiternehmei mit den ſtaͤdtiſchen Behörden geſchah. Durch Bericht v. 14. April 1849 verſprach Gr. Bürgermeiſterei die baldigſte Abhilfe. Die Riſſe ſind dem Wwenkhänes nac gemacht. Möͤhen eſen. drirgendes Weei niſſe endlich entſprochen werden. 1 Har iſtrchſcom.

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9. Weitere Erfahrungen über die Verbindung von f 9. Nralslaſen mit den 6nnnaſum-

Als wir vor 8 Jahren in Worms, mehr in Folge der Nothwendigkeit als der Theoxie, einen Verſuch machten, zwei, den bisherigen Begriffen nach, ganz verſchiedene She in einer Anſtalt zu erreichen: ſo ſchüttelten viele Gelehrte und Ungelehrte den Kopf darüber. e Wir konnten: uns darum nicht ſonderlich kümmern. Unſer, unſer war das Leben und der Lebende hat Necht wir mußten gute Miene zu dem ſchweren Spiele, wir mußten ſo gut als möglich aus der Noth eine a. gend machen. Was uns bei vielfachen und unaufhörlichen Schwierigkeiten tröſtete, war, daß, wie wir in den Programmen ſeiner Zeit berichteten, Anſtalten andrer Länder Unſerem gewagten Beiſpiele folgten. Wir ſind dieſes Jahr im Falle, in dieſer Beziehung eine alle Erwartung übertreffende Nachricht zu geben. In Preußen nämlich hat die Landesſchul⸗ Conferenz, welche der König in Folge der in den März⸗Bewegungen verlangten Schulreformen aus den erfahrenſten und unterrichtet⸗ ſten Schulmännern des Königreichs nach Berlin berief, einſtimmig beſchloſſen, alten Gymnaſie ien eine Einrichtung nach Art des unſrigen zu geben: nämlich die künftigen? Beamten wit die känftigen Gewerbs⸗ leute in den unteren Klaſſen gemeinſam zu unterrichten und erſt mit Tertia(wir beginnen in Folge der beſonderen Oertlichkeit ſchon mit Ouarta) ihnen einen geſonderten auf ihren Beruf ſpecieller ein⸗ gehenden Unterricht zu ertheilen. Ja ſelbſt in den unteren Klaſſen der geſonderten Realſchulen ſoll dieſelbe Einrichtung ſtattfinden, wie in den Gymnaſien. Und ein namhafter Schulmann hat(Päd. Revue Bd. XX., S. 142) gelegentlich der Beſprechung der gedachten Landes⸗ Conferenz⸗ Beſchlüſſe in Preußen die Vortheile aufgezählt, welche eine Verbindung der Real⸗ und Gymnaſial⸗Abtheilungen, im Gegenſat der bloß für beſtimmte Stände geſ onderten Anſtalten, mit ſich bringen⸗

10.Verfu z die Erlernung der fremden Sprachen durch wechmäßige Auſeinanderfulge zu erleichtern.

So ſehr wir in dem vorhin gedachten Beſchluſſe der Preußiſchen Landes⸗Schulconferenz einen Fortſchritt und eine Beſtätigung unſeres bisherigen Strebens erblicken: ſo ſind wir doch weit entfernt, zu rufen: gefunden! Wer in irgend einer Sache den erſten Schritt zur Verbeſſerung gethan hat,