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Zweck aber meiſt verfehlenden 14tägigen Sommerferien folgende Hauptferien Statt gefunden hätten: im Frühjahn nach der Prüfung 3 Wochen, im Herbſte das Gymnaſium wie bisher 5, die Stadt⸗ ſchulen aber 4 Wochen. Obgleich ich dieſen Borſchlag dem Colleg des Ortsſchulvorſtandes mit Be⸗ ziehung auf vielfache Wünſche von Lehrern und Eltern wiederholt zur Erwägung empfohlen hatte, ſo glaubte derſelbe doch nicht darauf eingehen zu können. Es werden die beiden Anſtalten demnach vor⸗ derhand auf folgende Weiſe ihre Hauptferien haben müſſen: im Frühjahr nach der Prüfung das Gymnaſium 3 Wochen, die Stadtſchulen 2 Wochen; im Sommer das Gymnaſium keine Ferien, die Startichxlaunshen Wochen; im Herbſt das Gymnaſium wie bisher 5 Wochen, die Stadtſchulen 3 Wochen.
„Die H. H. Lehrer und mehr noch die reſp. Eltern, welche in beiden Anſtalten Kinder haben und dcher⸗ eine Verſchiedenheit der Ferien als für ſie ſehr ſtörend öfters bei mir beklagten, werden aus Berbekenden Atick nan⸗ doß di ihre icen möglichſt berüaſ auigs haben notnſ n 29 824 i
* e 12, Pie Kehrvecfaſung 4 6 88 2 424 0
281 des⸗ Gymnaſi kums it im 1 Ehrerneptti des Lehrereollegs im verfloſſenen Halbjahr dieſelbe Saleten wie ſolche im Herbſtprogramme 1849 dargeſtellt d. mit Ausnahme einiger Modiſicationen, welche durch Verf. Gr. Oberſtudien⸗ Ditection v. 9. Nov. v. J. ihre Genehmigung erhielten; au
421 auch in den Stadtſchulen blieb derſelbe Lehrplan, wie ſolcher im Programm des Schuljahres 18*7⁄¾, feſtgeſtellt wurde, natürlich, was nicht unerwogen bleiben darf, in Rückſt cht auf jene Schüͤler, welche mit dem nothigen Fleiß einen reg elmäͤßig en Schulbeſuch verbinden.
ucanttr 333. Eienünterich
napt un zinn muinimm 92 m imn Der Gre auehrer und Oberſtudiendirections⸗Aſſeſſor Here Spieß z zu„Darmfiadt nachte 3 in— trag Gr. Miniſteriums vorigen Herbſt eine Rundreiſe bei den höheren Lehranſtalten des Landes, um den Turnunterricht theils methodiſch zu vervollkommnen, theils, wo er noch nicht beſteht, die Einfüh⸗ rung desſelben zu bewerkſtelligen, und beehrte am 5. und 6. Sept. auch unſere Lehranſtalten mit ſeinem Beſuche. Hr. ꝛc. Spieß nahm den ſeit 1843 am Gymnaſium eingeführten Turnunterricht in Augen⸗ ſchein, gab in den Stadtſchulen Proben ſeiner Methode dieſes Unterrichtes, eben ſo auch eine Pro⸗ duction in dem Saale des Wilden Mannes dahier, mozu die Voxiunde der Stadt und alle Freunde der Jugendbildung eingeladen wurden..
In Folge Ausſchreibens Gr. Oberſtudien⸗ Direcion viden die 5. 9. gehrer becder Anftalten zu dem zweiten Curſus, welcher für den Turnunterricht der Lehrer in der 2, 3 und 4ten Woche des Januar von Hrn. ꝛc. Spieß in Darmſtadt abgehalten wurde, eingeladen.— Nur Hr. Stadtſchullehrer Edelmann iſt jener Einladung nachgekommen. Da eine Vicariatur ſeiner Lehrſtunden hierorts nicht möglich war, ſolche auch Gr. O. St. D. für dieſe kurze Zeit nicht für nothwendig fand, ſo mußten ſie theilweiſe ceſſiren, theilweiſe(Nachmittags) wurden ſie von ſeinen Collegen abwechſelnd vicarirt. Um die Turnkunſt nach neuer. Meihode rech zemeinnügia zu machen, fehlt es vor Allem an gerigne⸗ ten Sälthen 8 11 in 16 H„
Sn; 4. Verinderungen im Lehrerperſonal.
2 t an Rachdem in Fblgen Eingehens der Stadtbaumeiſterei ſeit 1. Juli 1849, mit welcher bisher dir techniſche Zeichenlehrſtelle des Gymnaſiums verbunden werden mußte, Hr. Zeichenlehrer Ganß ſeinen Wohnort gewechſelt hatte: ſo mußte leider bisher der für unſere Anſtalt ſo wichtige techniſche Zeichen⸗


