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Moral und des Rechts mit mathematiſchen Formeln zu fixiren. Ob mit Glück, gehört nicht hierher. Iſt aber wie überhaupt ſo auch an unſerer Stelle die Annahme einer Spielerei unſtatthaft, ſo iſt es auch die Lesart: 2lrοον, zumal da, wie wir im dritten Abſchnitte unſerer Aufgabe zeigen wollen, die gegen die Vulgata erhobenen Schwierigkeiten ſich beſeitigen laſſen.
3 III.
Anſtand iſt zunächſt erhoben worden 1) gegen 70 41768, 2) gegen den Artikel 1* vor dε 1αᷣοοσασ(ſ. Stallb. u. Schn. zu unſrer Stelle.)
Was die erſtere Redensart anlangt, ſo ſcheint ſie allerdings nach dem oureg einige Härte zu haben; dieſe läßt ſich aber heben, ohne daß man gerade zu der Annahme ſeine Zuflucht zu nehmen braucht, daß das X. Buch ein weit ſpäteres Erzeugniß des ſchon altersſchwachen Plato ſei, als die übrigen Bücher dieſes Werkes, obwol es gar nichts Beſonderes wäre, wenn am Ende eines ſo großartigen Werkes nicht mehr dieſelbe Glätte und Sorgfalt der Sprache ſichtbar wäre, wie am Anfange.— Was αœmνσασαασ anlangt, ſo läßt ſich leicht hiebei ſuppliren: 1:7y ετ⁴α([μααονια εi νν.. osν, und was heißt dann hierauf 6 10 i“g? Sehen wir auf die allgemeine Bedeutung dieſer Redensart, ſo ſpricht ſich dieſe darin aus, daß das Geſagte, reſpective das Wei⸗ tere des Geſagten, aus dem Vorhergehenden wahrſcheinlich, nicht auffallend, folgerecht, von ſelbſt begreiflich iſt. Vergl. Astii Lex. Plat. v. alꝛναν u. Sturtzii Lex. Xenoph. unter elxdg. 3
Hiernach würde alſo an unſerer Stelle das 8 10 Alzs ſagen, daß es aus dem Vorhergehenden ſich von ſelbſt verſtehe, wie die übrigen muſiſchen oder geſangbegabten Thierſeelen eben ſo wie der Schwan„œrd αανƷεαν τοων τπτιοτιιιον ερouv gewählt und bloß in der Veränderung des animaliſchen genus die möglichſte Verbeſſerung ihres künftigen Zuſtandes geſehen hätten. Es wäre dies freilich ein ſchlechtes Compliment für die vorher genannten zwei Dichter(Orpheus und Thamyris), ſo wie für die zwei mili⸗ täriſchen Celebritäten(Ajas und Agamemnon), wenn ihre Einſicht der der edleren Thier⸗ ſeelen gleich geſetzt würde; aber wir wiſſen aus Bch. II, III& X unſeres Werkes, wie gering er jene Beſchäftigungen gegen jene des wahrhaften Weiſen anſchlägt. Wir haben hier zunächſt nur das Geſchäft, den Pl. zu erklären, nicht ſeine Anſichten zu rechtferkigen.
Den Artikel ꝛ0 ſodann anlangend, ſo findet Schneider noch mehr Schwierigkeit darin(sed illud ςᷣ ½⁶ εso haud minus offensionis habet quam articulus) und Stallb. will 2 in 21ν 3⁸ 1. zp. ändern.— Dieſe Schwierigkeiten fallen aber eigentlich nach meinem Dafürhalten weg, ſobald man ſtatt ꝛ» als Artikel und das neben Tp„ ſtehende ds als Fortſetzungs⸗Partikel aufzufaſſen, w» ds zuſammen als Pronomen und x mehr als nähere Erklärung nimmt, etwa im Sinne eines bekannten gr. Sprach⸗


