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diejenigen, welche nicht lernen wollen. Man wird die Art des Unterrichtszweckes, zu dem der Schüler den Bleistift in die Hand nimmt bei Entwurf eines Ornamentes, mit der anderen nicht verwechseln, wenn er eine geometrische Aufgabe zu lösen, eine algebraische Rechnung auszuführen hat.— In wie weit der Beginn der hier bespro- chenen Uebungen in die I. Klasse fällt, wann und wie oft sie in der Fachklasse erst anfangen, wird besser später von der inzwischen erlangten Erfahrung gesagt werden, als dass hier unsere Muthmassungen mitgetheilt würden.
Der Lehrplan ordnet die wöchentliche Stundenzahl für die aufsteigenden Klassen selbst aufsteigend an— um mit zunehmender Reife des Urtheils der Schüler und wach- sender Fertigkeit im Zeichnen Zeit für wirkliches Studium der Ornamentik zu ge- winnen. Die Zahl der jetzigen Lehrstunden ist ungefähr dieselbe als früher. Sehr viel wichtiger aber als die Frage nach der Zahl der Lehrstunden scheint die Frage nach dem Umfange der Hilfsmittel, welche diesem Unterricht zur Verfügung stehen. Was zunächst die Sammlungen betrifft, so mag für diess Mal die Notiz genügen, dass die Anstalt im laufenden Jahre einen nicht ganz unansehnlichen Anfang gemacht hat. Vollständiger hierauf einzugehen, wird im nächsten Programm eine passende Gelegen- heit sich bieten, wenn über die Ausstattung des im Rohbau hbereits fertig gestellten und Ostern 1873 zu beziehenden neuen Gebäudes für die Gewerbeschule Bericht erstattet werden wird.
Ein sehr wesentliches Hilfsmittel für die Aufgabe des Freihandzeichnens, müssen wir in dem Modellir-Unterricht erkennen. Derselbe, dem Lehrplane nach für die Fachklasse bestimmt— will sagen: für deren Schüler obligatorisch, ist immer so in den Stundenplan gelegt, dass Schüler aller Klassen an ihm sich betheiligen können. Die Erlaubniss hierzu wird gern ertheilt und nur an die eine Bedingung geknüpft, dass es um von dem Besuche wieder zurckzutreten gleichfalls der Erlaub- niss bedarf. Die Praxis, welche sich bis jetzt hierfür herausgebildet hat, ist die, dass wenigstens die zukünftigen Architekten vom Eintritt in die II. Klasse an den Modellir- Unterricht besuchen, und es scheint uns hierbei nicht zweifelhaft, dass in der Folge die besseren der so vorgeübten Schüler der Fachklasse werden nach Zeichnungen zu modelliren im Stande sein..
Es dürfte manchen Schülern, die sich gewissen Zweigen der Gewerbe zu widmen gedenken, die Zahl von 4 wöchentlichen Stunden für Unterricht im Freihandzeichnen


