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Die Stellung der Gewerbeschule zu den polytechnischen Hochsehnlen kann dahin gekennzeichnet werden, dass bei jener der Unterricht von einem weniger hohen wissen- schaftlichen Standpunkte aus einen engeren Kreis der technischen Wissenschaften durch- läuft, als bei diesen. Jenen Standpunkt und diesen Kreis näher zu bestimmen, sowie mit dem Umfang und Inhalt des Unterrichts auf polytechmischen Hochschulen zu ver- gleichen, muss auf den im Folgenden(s. pag. 8 und ff.) mitgetheilten Unterrichtsplan in Verbindung mit den Bestimmungen über die Zahl der für die einzelnen Lehrfächer angesetzten wöchentlichen Unterrichtsstunden(s. pag. 12) verwiesen werden. Immerhin mag als durch Erfahrung festgestellt gelten, dass Schüler, die sich gewöhnt haben mit ernstem Willen an ihrer Fortbildung zu arbeiten, auf der Schule ein hinlängliches Mass von Kenntuissen und Fertigkeiten sich werden aneignen können, um auf technischen Bureau's aller Art deine Stelle zu finden und angemessen auszufüllen. Auch kann gleich hier die Erklärung abgegeben werden, dass strebsamen jungen Leuten eine Wiederholung resp. Fortsetzung des technischen Cursus gern gestattet und somit ihnen Gelegenheit geboten werden wird, die Fertigkeit namentlich in ihren Berufsfächern auch über die nach einjährigem Besuche der Fachclasse bereits erlangte Stufe zu erhöhen.
Stellen wir den Resultaten, welche die Programme der polytechnischen Hochschulen und der höheren Gewerbeschule in Aussicht nehmen, die Zeit gegenüber, welche den einen oder den anderen Cursus zurfckzulegen beansprucht wird; so ergiebt sich, dass von dem Zeitpunkte ab, bei welchem ein Schüler die Reife für Untersekunda eines Gymnasiums oder einer Realschule I. Ordnung erlangt hat, das eine Mal zur Absolvirung des ganzen Cursus dieser Anstalt und der polytechnischen Schule ein Zeitraum von 7, das andere Mal zur Absolvirung des Cursus der Gewerbeschule ein Zeitraum von 3 bis
4 Jahren nothwendig und hinreichend ist.
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