Aufsatz 
Die Aufgabe der Gewerbeschule
Entstehung
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langt werden, als unmittelbar anschliessend an den rein wissenschaftlichen Unterricht auf der Schale, wo Lehrkräfte, Lehrmittel(Modelle, Zeichnungen, Sammlung von Roh- stoffen und Fabrikaten), Anregung Seitens der Lehrer und der Comilitonen genug! Alles das sich beisammen findet, was dem Wissbegierigen zur Gentge, dem Säumigen zur Aufmunterung dient? Man erwarte eine gründliche allgemein technologische Be- lehrung doch ja nicht vom Leben selbst vielleicht in dem einen oder im anderen glücklichen Falle für das specielle Berufsfach, aber nicht einmal für die verwandten mit einiger Wahrscheinlichkeit! Wirklich bildend kann namentlich der Besuch gewerb- licher Anlagen erst dann werden, wenn der Besuchende weiss, worauf er seine Auf- merksamkeit zu richten hat, und dieses Wissen zu verleihen ist Sache der Schule. Sonach wird die Realschule als Vorbereitungsanstalt für einen gewerblichen Beruf der Ergänzung durch eine technische Lehranstalt, etwa einer polytechnischen Hochschule, bedürftig sein. Auch hier begegnet sie der Concurrenz der Gewerbeschule. Von dieser war oben bereits die Rede. Ausser dem dort aufgestellten Gesichtspunkte wird der Vater eines angehenden Gewerbtreibenden unbefangen zu prüfen haben, ob dessen geistige und moralische Kraft ausreichen dürfte, den Bildungsgang der Realschule in seinem ganzen Umfange und mit dem für einen Gewerbtreibenden wünschenswerthen Erfolge zurüickzulegen.

Die Frage nach dem Unterschiede der Real- und der Gewerbeschule weiter ver- folgend ist hinsichtlich der übrigen Fächer geltend zu machen, dass das relative Fort- schreiten der Schiller in den einzelnen Wissenschaften namentlich hinsichtlich des Masses positiven Wissens auf der Gewerbeschule ein anderes ist, als auf den allge- meinen Bildungsanstalten. Es sind die Anforderungen, die heutzutage an das Fassungsvermögen der Schüler aus unseren gebildeten Ständen Seitens der Schule und vergessen wir das nicht! Seitens des Lebens in der Familie gestellt werden, so ausserordentlich hoch, dass die geistige Verarbeitung der Eindrücke mit deren Zahl

und Gewicht kaum und in vielen PFällen nicht gleichen Schritt zu halten vermag.