Aufsatz 
Über die Entwicklung des chemischen Unterrichts / Eduard Wickel
Entstehung
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der einfache Satz. Rechtschreibung: Konso- nantenverbindungen mit An-, In- und Auslaut. Ableitung und Zusammensetzung der Ding-, Zeit- und Eigenschaftswörter. Niederschreiben auswendig gelernter Stücke. Stil: Erzühlungen und Beschreibungen nach Fragen. Abt. A: Henrich. Abt. B: Effelberger. Rechnen(5 St.): Das grosse Einmaleins; die vier Grundrechnungsarten, auch mit benannten Zahlen. Abt. A: Henrich. Abt. B: Effelberger. Sochreiben(5 St.): Deutsche und lateinische Schrift. . Abt. A: Henrich. Abt. B: Effelberger.

Klasse 2. Klassenlehrer Kolb. Christliche Religionslehre(2 St.).

a. Eoangelische: Erzühlungen aus dem alten und neuen Testamente. Sprüche, Liederstrophen, Gebete und Choräle. Kolb.

b. Katholische(vereinigt mit Kl. 3): Ausgewählte Geschichten des alten und neuen Testaments.

3 Effelberger. Deutsch(9 St.): Lesen im I. Teile(2. und 3. Schul- jahr) des eingeführten Lesebuchs. Erklären der Lesestücke. Auswendiglernen von Gedichten. Erzühlen geeigneter Stücke. Grammatische Übungen. Rechtschreibung: Dehnung und Schärfung, Konsonantenverbindungen; Diktate

auf die Tafel und ins Heft. Kolb. Rechnen(5 St.): Das kleine Einmaleins, Enthalten- sein und Teilen. Erweiterung des Zahlenkreises bis 1000. Zuzählen und Abziehen ein- und zweistelliger Zahlen. Zerlegen in Summen,

Unterschiedsuchen. Kolb.

Schreiben(4 St.): Die Klein- und Grossbuchstaben der deutschen Schrift. Kolb.

Klasse 3. Klassenlehrer: Schauss. Christliche Religionslehre. a. Evangelische(2 St.): Erzühlungen aus dem alten und neuen Testamente. Bibelsprüche, Kirchenlieder und Choräle. Schauss.

b. Katholische: verb. mit Kl. 2; s. daselbst.

Deutsch einschl. Schreiben(12 St.). Lesen: Die Fibel wurde bis zu Ende und der I. Teil des Lesebuchis für Volksschulen(Ausgabe in 3 Teilen) bis Seite 40 gelesen. Anschauungs- unterricht: Im Anschluss an den Lesestoff wurden Natur- und Kunstkörper, im Interesse- kreise des Kindes liegende Lreignisse und Thätigkeiten besprochen, daran anschliessend wurde eine Anzahl Gedichte und Erzählungen eingeübt. Schreiben undOrthographie: Die deutschen Klein- und Grossbuchstaben. Ab- schreiben von der Wandtafel und aus dem Lese- buche. Lautgemässe Schreibung von Wörtern und einfachen Sätzen. Schauss.

Rechnen(4 St.): Zerlegen der Grundzahlen. Zu- und Abzählen derselben im Zahlenkreise bis 100. Unterschiedsuchen. Schauss.

Gesang- und Turnunterricht.

In der Vorschule waren besondere Stunden für den Gesangunterricht nicht angesetzt; innerhalb der übrigen Stunden wurden einstimmige Lieder geübt. Die beiden Abteilungen der Klasse 1 übten unter Leitung des Lehrers Effelberger wöchentlich eine Stunde gemeinsam Bewegungsspiele.

Il. Verfügungen des Königlichen Provinzial-Schulkollegiums.

Cassel, den 31. März 1892.

Neue Ferienordnung für den Regierungsbezirk

Wiesbaden(mit Ausschluss der Städte Frankfurt a. M., Bockenheim und Homburg v. d. IH.). Osterferien: Vom Freitag vor dem Sonntage Palmarum bis zum Sonntage Quasimodogeniti. (Fällt das Osterfest sehr früh, so werden die Ferien vom Provinzial-Schulkollegium auf die Zeit vom Palmsonntage bis zum Dienstag nach dem Sonntage Quasimodogeniti einschliesslich ver- legt.) Pfingstferien: Vom ersten Pfingstfesttage bis zum Montage nach Trinitatis(einschl.). Sommerferien: Fünf Wochen, vom 15. August bis zum 18. September einschliesslich. Fällt der 19. September auf einen Sonntag oder Montag, so ist mit dem Schulunterricht erst am folgenden Dienstag zu beginnen. Weihnachtsferien: Vierzehn Tage, vom 24. Dezember bis