Aufsatz 
Dreizehnlinden. Von F. W. Weber. Inhalt und Bemerkungen von B. Werneke
Entstehung
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2. Deutsche Sprache. Dispositionslehre. Zahlreiche Dispositionen. Aufsätze. Poetik und Stilistik. Besprochen: Lessings Minna von Barnhelm und Schillers Jungfrau von Orleans und eine Auswahl von Schriften Klopstocks, Lessings und Schillers. Neuere deutsche Literaturgeschichte bis Göthe. Memorieren von Gedichten. Propädeutik: Logik. 3 St.

3. Lateinische Sprache. Stilistische Ubungen nach Berger. Aufsätze. Extemporalien. Mündliche Vorträge. Gelesen: de imperio Cn. Pompei. pro Mil. Laelius. pro Archia poëta. Tuscul. 1. I. Taciti Germania. IIorat. od. I. I. u. II. Sat. I. 6 u. 9. Epist. I. 1 und 2. 8 St.

4. Griechische Sprache. Übersichtlich verschiedene Gebiete der Syntax mit schriftlichen Ubungen. Gelesen: Platos Apologia Socratis und Crito; Xenophons Cyrop. lib. II. und IV.; Homers Ilias lib. I. V. incl. 6 St.

5. Französische Sprache. Repetition des Pensums der Obersekunda. Darauf Ploetz Schul- Grammatik: L. 50 bis zum Schlusse. Repetition von Vokabeln. Synonymik, Übersetzen ins Französische nach Ploetz. Extemporalien, Lektüre: im Sommer Scribe Bertrand et Raton, im Winter: Racine, Athalie. 2 St.

6. Hebräische Sprache. Kombiniert mit Ia.

7. Geschichte und Geographie. Kombiniert mit Ia.

8. Mathematik. Geometric: Die Trigonometrie vollständig. Die Stereometrie bis zur Bestim- mung der Oberfläche der Körper. Algebra: Die Gleichungen II. Grades mit einer und mehreren Un- bekannten; Diophantische Gleichungen; Progressionen; Zinseszins- und Rentenrechnung. Einschlägige Auf- gaben aus allen Gebieten. Alle 4 Wochen eine schriftliche Arbeit. 4 St.

9. Physik. Akustik und Optik. 2 St.

3. Obersekunda.

(Ordinarius: Gymnasiallehrer Lückenbach.)

1. Religion. a) Katholische: Die Kirchengeschichte im Überblick. 2 St.

b) Evangelische: Komb. mit I.

2. Deutsche Sprache. Lesen, Erklären und Memorieren von Schillers Balladen; Wallenstein; Leben Schillers. Poetik im Anschluss an die Lektüre; monatlich ein Aufsatz. 2 St.

3. Lateinische Sprache. Repetition der Syntax nach Seyfferts Elementarbuch, im Anschluss daran Übersetzung aus Süpfles Materialien; wöchentlich eine schriftliche häusliche Arbeit oder Extem- porale. Gelesen: Livius lib. XXI. und XXII.; Ciceros Cato maior; Vergils Aeneis lib. III. u. IV. und Georg. lib. II. 9 St.

4. Griechische Sprache. Repetition der Kasuslehre; Syntax des Verbums nach Kochs Gram- matik; wöchentlich abwechselnd eine schriftliche häusliche Arbeit oder Extemporale meist im Anschluss an die Lektüre. Gelesen: Xenoph. Cyrop. I. 2- 6, II. 1, VI. 3 und 4, VIII. 7. Anab. III., Hom. Od. lib. I u. IX XII incl. 6 St.

5. Französische Sprache. Die Lehre von der Inversion, den Tempora, Modi, Participien und dem Artikel nach Plötz Schulgrammatik. Alle 14 Tage eine Hausarbeit oder Extemporale. Lektüre: Souvestre au Coin du feu. 2 St.

6. Hebräische Sprache. Das Allgemeine aus der Formenlehre; die Lehre vom Verbum, nach Seffers Grammatik. 2 St.

7. Mathematik. Alg.: Gleichungen II. Grades mit 1 u. mehreren Unbekannten, nebst Synthesis, Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Reihen, Zinseszins und Rentenrechnung. Geom., Abschluss der Plan., nebst zugehörigen Aufgaben, nach Focke. Trig.: bis zur Berechnung des rechtw. Dreiecks incl. Alle 3 Wochen eine schriftl. Arbeit. 4 St.

S. Physik. Plektricität II. Teil vom Schall und der Wärme. 2 St.

9. Geschichte und Geographie. Römische Geschichte. Geograph. Repetitionen der ausser- europäischen Erdteile. 3 St.