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und vielleicht auch Teukros, in schmerzliches Anschauen derselben versunken, zurückbleibt,— dies alles gibt ein so rührendes und zugleich so lebendiges Bild, dass man nicht nöthig hat zum Schlusse auch noch einen feierlichen Leichenzug anzunchmen, auf den in den Worten des Dichters nichts hindeutet. Die Annahme eines solchen verbieten sogar die Verse 1409 fl., da eine Verbesserung der Lage des Leichnams, wenn man ihn eben fortbringen wollte, nicht mehr nöthig war und an ein Mittragen des kleinen Eurysakes doch nicht wohl zu denken ist. Bei dieser Auffassung wird man auch weniger Veranlas- sung haben mit Schneidewin(Philol. IV, 476 f. u. in seiner Ausg.) die Verse 1396. 97 für unächt zu halten, indem man bei den Worten 1³ν⁴ 0˙⁶αα Suμιρπιρασ an den später zu veranstaltenden Leichenzug und was daran sich knüpfte denken kann. Nur von der Berührung der Leiche und von der Zurüstung derselben zum Begräbniss glaubt Teukros den Odysseus fern halten zu müssen.
33. zu S. 16 Z. 11. Bergk(Hall. A. L. Z. 1849, N. 136, S. 1086 f.) ist durch seinen Scharfsinn, der schon so viele Schäden in den alten Texten beseitigt hat, wohl etwas zu weit geführt worden, wenn er die Verse 856— 865 als Diaskeue von V. 845— 854, den V. 855 aber als eine zur Verbindung der- selben mit der ursprünglichen Fassung bestimmte Interpolation streichen will. Mit Recht hat Piderit, S. 82 ff., dagegen geltend gemacht, dass dem Inhalt nach jene Verse von den vorausgehenden viel zu sehr abweichen um als Diaskeue derselben gelten zu können und dass ein Abschiedswort des Helden an seine Heimath von den Athenern gewiss ungern vermisst worden sein würde. Seiner weiteren Beweis- führung aber, die sich auf die Voraussetzung gründet, dass Aias während des Monologs erst in den Vordergrund trete und dann wieder zu seinem Schwerte zurückkehre, kann ich nicht beistimmen, da ein solcher Wechsel des Ortes mir für Aias in seiner jetzigen Lage zu schauspielerhaft erscheint und ich vielmehr für die grossartige Ruhe seines Innern auch unbewegliche Ruhe des Aeussern für angemessen halte. Denkt man sich freilich mit Piderit das Schwert nicht in dem mittleren Hintergrunde der Bühne, sondern auf der rechten Seite derselben in die Erde gesteckt, so wird man allerdings zu der Annahme, dass Aias während des Monologs vortrete, unwillkührlich hingedrängt. Aber eben dieser Uebelstand muss, glaube ich, mit dazu beitragen die erstere Voraussetzung wankend zu machen. Wenn Bergk die von ihm verurtheilten Verse zu Euripideisch ſindet, so ist das Gefühlssache und ich muss trotz aller Achtung vor seiner Autorität in solchen Dingen gestehen, dass ich ihm dies nicht nachfühlen kann. Mir scheint es vielmehr, als ob nach Weglassung dieser Verse der herrliche Monolog stumpf und ohne eigentlichen Schluss ausliefe. Auch V. 821. 22 hat Piderit mit Recht gegen Bergk in Schutz genommen, da sie keineswegs blos eine Wiederholung des im vorausgehenden Verspaar Gesngten enthalten. In dem ganzen Monolog scheinen mir nur V. 841 u. 42(nicht aber 839. 40) unächt, die auch nach den Andeutungen des Scholiasten Wunder und Andere mit Recht ausgestossen haben. Ueber V. 839. 40 vergleiche Hartung in seiner Ausgabe.
34. zu S. 17 Z. 12. Mit Unrecht, glaube ich, will Schneidewin(Philol. IV, S. 473 f. und in seiner Ausgabe) die Verse 969, 972 u. 973 ausstossen um die genaue Responsion der beiden Systeme V. 879— 924 und 925— 970 herzustellen. Die beiden letzten Verse hält er für matt. Mir erscheinen sie vielmehr tief ergreifend und höchst wesentlich für das weitere Verhalten der Tekmessa. Mit der Aussenwelt hat sie abgeschlossen, den vorausgesetzten Hohn derselben zurückgewiesen; jetzt zieht sie sich mit diesen Worten auf sich selbst zurück, auf das, was ihr allein geblieben ist, Schmerz und Jammer; darin ver- sunken redet sie fortan kein Wort mehr. Gegen das formelle Motiv der Verwerfung jener drei Verse hat
Kayser(Neue Jahrb. f. Phil. 1851, Bd. 63, S. 15) mit Recht Einsprache erhoben, da am Schlusse eines 12
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