Aufsatz 
Über Sophokles Aias / von Weismann
Entstehung
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Sinne von schulterkräftig zu fassen sein, theils wegen des Homerischen èroxο Aoeicν νεαφ Te α εισεσασς μνες(II. III, 227), theils weil das vorausgehende ueyag, welches die detvöxν des Aias zu versinnlichen dient, die Nachfolge eines gleichartigen Epithetons zu fordern scheint. Auch würde, die übereinstimmende Bildung mit Gεμ˙σννινασσ(V. 885) und G⁴όσm◻ V. 931) angenommen, Gνοαιιασε, ebenso wie diese Wörter, einen gewissen Vorwurf ausdrücken, der hierher nicht passt, oder, wenn man den Begriff der ⁰uοοσνςᷣ weniger streng nehmen will, in seiner Bedeutung mit dεlνο(detνοωιασσς) näher zusammentreffen, als dies wohl die Trennung durch das dazwischengeschobene 1εeοσσ zulässt.

21. zu S. 9 Z. 17. Es scheint mir, dass in den Worten des Chors: Mνλ.⁄ϑ et eανυνταα, n⁴ euτι dοοσ(V. 263) euruyety entweder nach Trachin. 192 und Flectr. 945 impersonal zu erklären ist: ich glaube, es könnte recht gut gehen(es könnte sich die Sache recht glücklich gestalten), oder vielleicht noch besser mit Ergänzung eines Subjects aus ai emπαανα: wenn er aufgehört hat zu rasen, so könnte dies(10 ππααααν ϑ), glaube ich, ein grosses Glück sein(als ein grosses Glück betrachtet werden). In letzterem Sinne steht eucuxery im Oed. R. 88, wo ντα nach meiner Ansicht nicht adverbial aufgefasst werden darf(denn was schwer zu ertragen ist, kann doch, auch wenn es einen glücklichen Ausgang nimmt, nicht in jeder Hinsicht ein Glück heissen), sondern mit z νρμρρσοσ zu verbinden ist: auch das Schwerzuertragende, wenn es nur ein richtiges(glückliches) Ende nimmt, kann doch alles als ein Glück betrachtet werden. Jedenfalls halte ich in unserer Stelle die Annahme eines persönlichen Subjecis, sei es nun dasselbe wie bei doxc, oder sei es dαοτν(ον Aieτα), für unzulässig. Denn wenn man auch mit Schneidewin, Philol. IV, S. 457 und in seiner Ausg. zu V. 900, annehmen will, dassder überhaupt wenig ideal gefasste Chor überall zuerst an sich denkt, obwohl z. B. der Gesang nach Tekmessa's anfänglicher Mittheilung(V. 221 ff.) dagegen spricht, wo der Chor in der Strophe nur das Unglück des Aias und erst in der Antistrophe sein eignes beklagt, so würde doch jedenfalls hier den Chor nicht blos der Vorwurf eines wenig idealen Egoismus, sondern geradezu der Vorwurf gefühlloser Rohheit treffen, wenn er, nachdem eben Tekmessa geklagt, dass Aias jetzt wieder neues Leid habe, mit gänzlicher Ignorirung dieser Mittheilung sagen wollte:aber wenn er aufgehört hat zu rasen, dann glaube ich oben auf sein zu können(ich urgire dabei keineswegs den von Schneidewin gewählten etwas derben Ausdruck, da im Original ein ähnlicher nicht gebraucht ist). Auch V. 269 Tulες ⁴υιαόϊ να võν kann nicht für die Annahme, dass der Chor das euruyelv von sich selbst aussage, geltend gemacht werden, da Schneidewin's Auffassung desselben:»wir(Chor und Tekmessa) sind jetzt erst recht in Noth durch V. 276ε 9 5 G ναι G3:. 71do) rog sc. Tur xcν ½νανἀμεα widerlegt wird. Andrerseits zeigt aber allerdings dieser V. 269, der offenbar die wenn auch erst nachher erläuterte Pointe der Widerlegung des Chors enthält, dass Tekmessa bei edruννναιν nicht aνπ( Aivra) als Subject verstanden hat, also auch wir dies nicht thun däürfen; denn des Scholiasten 7ες αor ον Aig ist doch, selbst mit der Verfeinerung von Musgrave, zu wunqderlich, als dass man sich leicht dazu entschliessen könnte es zu billigen. Tekmessa will dem Chor nicht zeigen, dass er und sie durch das Aufhören der Raserei noch unglücklicher geworden sind, da sie jetzt noch den tiefen Schmerz des Aias über sein Beginnen theilen müssen(Schneidewin), auch nicht blos, dass Aias unglücklicher geworden ist, sondern dass, weil jetzt auch Aias sich unglücklich fühlt, die Gesammtsumme