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gebilligte Erklärung, wonach euο ε☚εαα absolut gesetzt sein soll(decepta, ob dona e spoliis, vel ob venationem), erscheint mir nicht annehmbar, da auf diese Weise das Participium höchst störend zwischen die zusammengehörenden Begriffe lνιυπυ 6νυν und 0G⁵οοισσ—gesetzt sein würde. Ich betrachte Jοροςσ ebenso wie 6!.c†ᷣ⁵ρqοεας als einfachen Dativ des Mittels, der mit 1„ενεσ εα sich nicht weniger gut als mit einem beliebigen andern Verbum verbindet;„getäuscht durch die Geschenke von der Kriegsbeute(d. h. dadurch dass sie dieselben nicht erhalten hat) oder durch die Jagd(d. h. dadurch dass sie keine Geschenke von der auf derselben gemachten Beute erhalten hat).“ Der Ausdruck ist nur in dem ersten, die beiden andern umfassenden, Satzgliede 7 7) Toν τινν vinας dνααοσιιτον T⁴ο(uνεέκιισι˙ει⁵α* ganz vollständig; dann wird er von Glied zu Glied kürzer und knapper, weil das Vorhergehende die nöthige Hülfe zu leichtem Verständniss gibt. Das Scholion* dᷣeπ ετυωνπννεαειν Jρα ν ακ⁵οσσα ist mit Unrecht von Martin, Progr. d. Gymn. z. Posen 1832, Wolff, de Soph. schol. Laur. var. lectt. p. 39, und Hartung(in seiner Ausg.) als Beweis für die Conjectur dο⁶ιοςσ angeführt worden; es beweist nur für den Sinn, nicht für den Ausdruck des letzten Gliedes; an dem Sinn aber wird ja durch die Beibe- haltung der handschriftlichen Lesart nichts geändert. Solche Breviloquenz, wie ich sie für unsere Stelle annehme, ist übrigens, wo der Zusammenhang klar ist, bekanntlich häufig genug; vergl. V. 180 uO&ε†σν
Toν uννοω ο und Wunder zu V. 41.
18. zu S. 8 Z. 20. Die einzelnen Züge ihres liebenswürdigen Charakters hat, den Spuren der Sophokleischen Dichtung folgend, Capellmann(die weiblichen Charaktere bei Sophocles, Progr. des Gymn. zu Coblenz 1843, S. 6— 9) zu einem ansprechenden Bilde zusammengelasst.
19. zu S. 8 Z. 5 v. u. Ich möchte die von allen andern Herausgebern verworfene Lesart sammtlicher Handschriften qi⁵ι— qixos doch lieber mit Bothe und Wunder beibehalten. Die Häufung dient offenbar dazu es nachdrücklicher hervorzuheben, dass Aias nur im Freundschaftsverhältniss, als Freund und von Seiten der Freunde, ermahnenden Zuspruch willig aufnehme. Nicht selten bezeichnet Sophokles in dieser Weise ein Verhältniss, um es stärker zu urgiren, sowohl beim Subject als beim Object, wenn es auch zunächst nur bei einem von beiden in Betracht kommt. Eine hinreichend ähnliche Stelle ist V. 467 νοοσ 1έννοι*σ.
20. zu S. 9 Z. 15. Auffallend ist es mir, wenn in Bezug auf V. 205 vöy 7ο dενσ, ueεναe£ς, 63εοαεεα etc. Welcker, S. 298, bemerkt:„sie denkt bei diesen gehäuften Beiwörtern an das kaum Vergangene,“ und ebenso Schneidewin:„sie häuft die Epitheta wegen der jüngsten Vergangenheit.“ Ich glaube vielmehr, die Häufung hat ihren natürlichen Grund in dem Gegensatz ει αεασαι Tεινιιυυ vo⁶σσ—&ς. Durch dieselbe soll der frühere, gewöhnliche Zustand des Aias, wo er jedem Feinde gewachsen war, gegenüber dem jetzigen, wo er vom Wahnsinn bewältigt und niedergeworfen ist(xεετ‿αι*), und damit das Schreckliche der eingetretenen Veränderung recht stark hervorgehoben werden. Zwischen dem anfänglichen sinnverwirrten Toben und der nachher daraus entsprungenen verzweiſelten Niedergeschlagenheit, auf welche auch O. Müller(kleine deutsch. Schrift. I, S. 299) die vorliegende Stelle bezieht, unterscheidet Tekmessa für jetzt noch nicht, sondern fasst beides noch in gemeinsamer Klage zusammen. Erst später, V. 257, erzählt sie von dem eingetretenen Umschlag. Was die Bedeutung von duorgarig betrifft, so möchte dies Wort doch wohl am besten(abweichend von der Ansicht O. Müller's und Schneidewin's) im


