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Krüget 28, 14, 11. Und wenn der Laur. 1116 b? bietet, so spricht diese Lesart noch nicht für die Form 7εοόόu5 1σν, sondern für die Vermutung, dass hier zwei Lesarten, Aorist und Im- perfect, zusammengeflossen sind. Entweder war 80/6bny in 2b/6b? oder st*οQη in 3 /1⁶6 οQ corrigiert, jedenfalls aber durch eine solche Korrektur die Vorsilbe d᷑‿ verwischt worden, zumal da sie in'den bereits abgeänderten Vers nicht mehr zu passen schien. Denn es ist wohl kein Zweifel, dass, wenn das Verbum avs /Ou notwendig ist, οαπαo= nicht richtig sein kann, sondern höchst wahrscheinlich durch diese Glosse das ursprüngliche Araνρο verdrängt worden ist. Ich würde demnach die ganze Stelle also emendieren:
06 G Eg,O7s Tod= To eoO?
Ta& 506" AX7OS 7y Av, al Tb, r, Aꝓ. brD Savyr racoy dZ6bB,? v2, vXsivoiςν dν 1ο, Teds n vO,l.
Es ergiebt sich hieraus, dass der Schlussvers in dieser Form keineswegs überflüssig ist, wie zuletzt noch Tournier meinte, sondern dass vielmehr das rhetorische durch den Chias- mus gesteigerte Epiphonem dem Pathos der Heldin vollkommen entspricht.
Tournier(Erercices critiques p. 117, Appendice eritique p. 795) machte den Vorschlag ³λμ.ο Ʒ7„ xy, er hat aber, wie mir scheint, durch die Einschiebung von 5“ die Antithese ge- schädigt. Ebensowenig verdient sein Vorschlag et rhv ε ε,⁷& bOs argös ts Sch arsyt TvsJbn Beachtung. Denn er ist allzugewaltsam, zerstört den inneren Gegensatz von dανυva zu Araxoy und von νειιμι zu vez, oder richtiger von daννμσ 4/9, eine Verbindung, die auch Thukydides hat, zu Ara*ρο 2vst-6uny, und behält endlich den falschen Aorist bei. Wir haben hier ja keine vorübergehende, in sich abgeschlossene Handlung, sondern eine Situation, einen dauernden Zustand. Wenn Antigone Reue empfand, so konnte sie wohl sagen ört 05 A⁵α qov ³αενικρμνφ, aber nicht öri 7ꝰεο ³⁶νλꝛ d ee? Aarrov. sondern öri Jε/6 ,7 T srd Adanto.


