— 27— *.
todc Erattioos. Von dem Futurum weist Dind. PERs. 1058 nach: *2ν 1⁴ν 20.. E uripides gebraucht es öfter, auch mit Accusativ.
In dem Verhör der Antigone erklärt diese dem regierenden. König, dass sie den Tod vor der Zeit' nur für einen Gewinn. erachten könne. Denn wer so viel Unglück erlebt habe wie sie, müsse in der Ruhe des Todés einen Vorzug vor dem Leben erblicken. Dann fährt sie fort:
465 G5 2uurr= 1050 Tod L.90b rv/²* 15. ..a, 555t, 3-oc y si tdy 8e Su7e Td Aybvr, Ado, 82/6n Lνy.
. 22ivO Av JOv. TO2' DDT 2K-,7O3R,.
Diese Stelle hat viele Schwierigkeiten, die A. Nauck in den Maélanges gréco-romains II 241 sq. recht gut aufgedeckt, aber, wie mir scheint, nicht gelöst hat.„Erstens scheint iλαιοωτ an unrechter Stelle zu stehen. Antigone kann den Tod, womit sie Kreon bedroht, nicht für einen Schmerz, auch nicht für einen gleichgültigen, aber doch immerhin für einen Schmerfz erklären, denn er ist ja für sie, wie sie vorher wiederholt gesagt hat, ein z66 00. Auch die Verbindung der Sätze έι—— zSivoς 7M0b„ ist gewiss falsch, zumal dadurch zsivots von seinem natürlichen Gegensatz 1οοιε ε losgelöst wird, wenn zsivotc dy TAroo den Nachsatz zu al— 8/6 bilden soll. Auch ⁷ςQα οmπνονις kann nicht richtig sein. Es ist zwar ge- wiss nicht notwendig, dass hier Antigone genau ebenso wie V. 513 oder wie der Chor V. 145 die Blutsverwandtschaft von väter- licher und mütterlicher Seite betont, dies hängt von dem jedes- maligen Pathos ab; aber der Ausdruck troy ε ,1¶Qαχᷣ οπνςρ ist farblos und die Verbindung roy 2e 5975 unro: davvra mehr als zwéideutig. Es genügt indessen z Bidας e zu emen- dieren. Der Ausdruck dοπατον ⁸ν νν ist ganz ungchörig, zumal Laur. A. n /⁶ νν überliefert hat, so dass darüber kein Zweifel sein kann, dass wir darin das Verbum aν̈νι zu suchen haben. Ist nun aber auch 7ενσ⁴ν im Atticismus die ge- wöhnlichere Form, so ist doch bei den Tragikern Aye! Laa oder 2v’/6 nicht eben selten, z. B. CrloüpIl. 747: obti d rOt6vds Tng. 72OJ6bs. EUR. HIPP. 687: 25 5˙ 057 3v05.


