Aufsatz 
Kritische Beiträge zur Erklärung der griechischen Tragiker / von A. Weidner
Entstehung
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AXT. 106: rh Xabναναννν A16 dev.. . pοοtdν Savta vανε1ε⅔. 3. Die Emendation dieser viel versuchten Stelle ist gefördert durch Helmkes Beobachtung(Progr. von Gleve 1858 p. 10), dass der antistrophische Vers 123 eine Dehnung der Endsilbe von Xsbνανπνv, also statt AT6de einen Choriambus mit con- sonantischem Anlaut erfordere. Nach dieser unzweifelhaft rich- tigen Bemerkung müssen wir annehmen, dass AGr6d⸗y ursprüng- lich nur Erklärung zu ꝓ†Hοta Bävta war, und dass nach Xeονπαιαισν ein Wort ähnlichen Klangs ausgefallen ist. Dieses Epitheton, welches neben Xszdoxic eben den BegriffAglstos umschreiben soll, pietet uns PHoEx. 119, wo Antigone den Pädagog fragt: ric 0O5 roc 5 XSXOAGgas, ra⁴μνν&mαν˙νο ομν R̈☚̈na- ⸗io obεεοον;

Demnach kann mit ziemlicher Sicherheit geschrieben werden: Tby NXSbndtv ASOZ6AOo;, e. οοες Sãvte vi.

Kreon erklärt dem Ödipus, dass Laios als Festgesandter das Land verlassen und einfach nicht mehr nach Hause zurück- gekehrt sei. Darauf fragt Odipus, so wie der Text bei A. Nauck lautet:.

Orp. K. 116: 055" A,1ε ⁄6 Tis 0558 09,Are 6005 Xareiosy 5 tt ris Sn,A dy har ay;

Diese Lesart ist voller Schwierigkeiten. Ein Bote sieht oder bemerkt nicht, sondern kommt oder meldet. Das hat Nauck gefühlt, versteigt sich aber zu einer unmöglichen Er- klärung. Für&εενκέε tic, sagt er, gilt zunächst das Prädikat (aus V. 115) xdã*αμνν ονςα εν εο. Statt dessen wird V. 117 zarside gesetzt, was sich an ouνᷣανν 5ν5 anschliesst und streng genommen nur hiezu passt.

Diese Art der Erklärung ist mir unverständlich. Soll νλ TdE bOlroy Tasto wirklich zu νεναοο ergänzt werden oder nimmt es unter der Hand eine mystische Metamorphose an und er- scheint in Gestalt des unpassenden zrsidev? Aber der dνεκνλον brauchte ja gar nicht in Theben seine Heimat zu haben(ρ˙ο