Aufsatz 
Kritische Beiträge zur Erklärung der griechischen Tragiker / von A. Weidner
Entstehung
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Irrtum, wenn man daraus schliesst, es müsse pia oder etwas-

Khnliches wirklich im Text gestanden haben, etwa 7uxαᷣεο Sv. Im Gegenteil, wenn die Erklärung des Scholiasten nichts

weiter als den Zusatz gix giebt, so ist es wahrscheinlich, dass

das Zahlwort sich nicht im Text pefand, sonst würe die Erklä- rung überflüssig gewesen, dass aber Ibενεα in einer Umgebung stand, dass es den Begriff Gia in sich enthalten musste. Diesen Begriff enthält 7νενκορα sofort, wenn es sich neben einem Verbum im modus potentialis befindet. Es kann also die Emendation unserer Stelle nicht zweifelhaft sein, es muss heissen:

6 be ày Aivor Ts vAvsot Tony

Sraya Gst.

AIAs 758 sq. sagt der Bote, den Teukros eiligst voraus-

geschickt hatte, zum Chor der Salaminier: r3 Jàᷣ l va ra Tirrsty Babs iaς ods de dainte Lꝓ Hävttc, 5is dy Gbet, BAAr6, Exstta h aar aoro,oy.

Zu dieser Stelle macht A. Nauck folgende kritische Be- merkung: Gewöhnlich Tavvν(oder nach Suidas zàvbnra) 36ara. DieUnmöglichkeit dieser Lesart hat Morstadt Progr. 1863, p. 2sq. erwiesen; seine Vermutung zνυνπαm† νυέτσ‿α ist jedoch unzulässig, ich glaube mit zàνve uare die Hand des Dichters getroffen zu haben». Leider sind mir Morstadts Programme nicht benutzbar gewesen, aber aus der von Nauck angeführten Vermutung lässt sich doch mit Sicherheit entnehmen, dass er die Stelle ebenso wenig Wie Nauck verstanden hat. Denn wenn Nauck mit zvnra iuata die Hand des Dichters getroffen zu haben glaubt, so ist sein Glaube sicher ein Aber- glaube. Der Fehler der allerdings geschädigten Uberlieferung ist an ganz anderer Stelle zu suchen.

Von vornherein muss es auffallend erscheinen, dass botic sich an*iata anschliessen soll: 5atts pro quo etiam el tis dici poterat refertur ad νμααα, bemerkt W. Dindorf und ebenso A. Nauck. Noch auffallender aber ist es, dass der mit

Saric eingeführte Relativsatz so jämmerlich nachhinkt und nir- 2