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werden. Am meisten Schwierigkeit verursachte immer das Wort
Snrdv. Es ist aber wohl zu béachten,.dass der Accusativus nur“ eine Korrektur von Heath und im Med. 0νι⁴α ausserhalb aller Structur überliefert ist. Dies muss auffallen, und es fällt um so mehr auf, da der notwendige Begriff in der Unterwelt im jetzigen Text sich nic ht findet und doch unentbehflich er- scheint. Wenn wir nun im Scholiasten lesen: 5 L 070y S8 TL,Sv. 2A T2wO02vO ½14, so springt in die Augen,
dass Gzts aus einem Scholion in den Text gekommen und das ursprüngliche Wort verdrängt hat. Das Scholion selbst setzt
Srtay im Text keineswegs voraus, es ist eben nur die Erklä-
rung von dvxioy S6ua. was der Urheber jener Anmerkung
sicher bereits vor Augen hatte. Ich schlage also vor: 2»tαν οσυνm̈mQιιανυν σm⁴ε⁵.
Wegen der Gleichheit der Buchstaben am Anfang War es um
so leichter möglich 3z6% durch ννι⁴α zu verdrängen.
AESCH. EuM. 312: 4
85 oDXAtOL 5“ OB2' Ar.
Die Cberlieferung dieser Stelle im Med.
850izaAt d oin“ e et.
Da die Erinyen nachher ihre Grundsätze wirklich aus- sprechen, so ist zu erwarten, dass sie mit einem Worte auf das nun Kommende aufmerksam machen. Dies geschieht, wenn wir lesen: s5 50ν 5“ 65. Ist dies richtig, so ergiebt sich von selbst, dass in dem nächsten Worte nichts weiter als elον⁵ε ˙“, und durchaus nicht sb/νεκν gesucht werden darf. Denn so natürlich es ist zu sagen dizatοs oder Ad7os sö-OHAt Stvar. so unverständlich wäre es, wollte jemand sagen: diνααι ι oder Aroc 06 1, S5/oAt sivat.
Das Adjectivum o dνοεανο gebraucht Aschylos auch AG. 761; eine besondere Adjectivform auf-h oder-7-s aus einer so corrupten Stelle herauslesen zu wollen wäre mehr als Vermessenheit.
AESCII. EUM. 352 singt der Chor der Erinyen:
T2XbTO? rAy aOOòO ArXOS Sr5./.
Es herrscht, wie es scheint, darüber völlige Ubereinstim-
mung(cf. Heimsöth, Wiederherst. 76), dass der Vers ein


