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Alexanders des Großen und der römischen Geschichte bis zum Untergang des weströmischer Kaisertums nach Ursachen und Wirkungen. Besondere Berücksichtigung der Verfassungs- und Kulturverhälnisse in zusammenfassender vergleichender Gruppierung.— 7. Mathemalik. 5 St. Algebra 2 St. Im Sommer: Arithmetische und geometrische Reihen erster Ordnung, Zinseszins- und Rentenrechnung. Im Winter: Gleichungen zweiten Grades mit mehreren Unbekannten; Kombinatorik. Aufgaben nach Bardey. Geometrie 3 St. Im Sommer: Eingehende Behandlung der Stereometrie, im Winter: Weiterführung der Trigonometrie nebst ihren Anwendungen. Monatlich eine größere häusliche Arbeit.— 8. Physik. 3 St. Sommer: Wärme, Schall. Winter: Magnetismus, Elektrizität.— 9. Chemie. 2 St. Sommer: Krystallographie und einige Kapitel aus der allgemeinen Mineralogie. Winter: Einführung in die Chemie, nach Arendtscher Methode.— 70. Zeichnen. 2 St. a) Darstellende Geometrie: 1. Se- mester: Kurvenlehre. 2. Semester: Projektionen von Punkten, Geraden, Ebenen und Kurven, nebst Drehungen der letzteren Gebilde. b) Freihandzeichnen: Angewandtes Pflanzenornament.
6) Handels-Obersecunda(H. II. 1). 1. Religion. a) Evangelische. 2 St. Wieder- holungen aus den Evangelien und der Apostelgeschichte. Ausbreitung des Christentums im römischen Reiche und bei den Germanen. b. Katholische. 2 St. Kombiniert mit I. 1.— 2. Deaultsch. 3 St. Lektüre: Goethes Götz von Berlichingen und Egmont. Schillers Maria Stuart und Jungfrau von Orleans; Shakespeares Macbeth(in Schillers Bearbeitung); Balladen von Schiller, Goethe und Uhland, teilweise memoriert. Aufsätze: Ursachen der franz. Revolution. Die Unterredung der Königinnen(Maria Stuart III.). Die Vereinigten Staaten Nordamerikas. Die Volksscenen im Götz von Berlichingen. Adalbert v. Weis- lingen. Der Nil. Der Prolog zur Jungfrau v. Orleans. Die tragische Schuld Johannas. Der Deutsche Wald. Lady Macbeth. Wöchentlich freie Vorträge.— 3. Französisch. 5 St. Wiederholung und eingehende Be- handlung der Syntax und Formenlehre. Alle 14 Tage eine häusliche oder eine Klassenarbeit. Handels- korresponden⸗ und Sprechübungen. Lektüre: Zaire von Voltaire im Sommer, Histoire d'Attila von Thierry im Winter. Mündliches UÜbersetzen aus Ploetz, Ubungen zur Syntax.— 4. Englisch. 5 St. Syntax nach Sonnenburg, II. Teil. Alle 14 Tage eine hausliche oder eine Klassenarbeit. Handels- korrespondenz und Sprochübungen. Lektüre: Scott, Lady of the Lake im Sommer; Prescott, History of Philipp II. im Winter.— 5. Geschichte. 2 St. Geschichte der neueren Zeit. Reformation in Deutschland, England, Frankreich, der Schweiz und Holland. Die großen Religionskriege. Branden- burg Preußens Entwicklung.— 6. Erdkunde. 1 St. Die außereuropäischen Weltteile physikalisch und politisch.— 7. Physik. 2 St. Die Lehre von der Wärme und Plektricität mit besonderer Berück- sichtigung der technischen Anwendung. Lehre vom Schall.— S. Volkszwirtschaftskunde. Das Wesen wirtschaftlicher Thätigkeit, die drei Hauptgebiete derselben im Überblick; eingehendere Darstellung der Rohproduktion: Landwirtschaft, Forstwesen, Jagd, Fischerei, Bergbau.— 9. Rechnen und Algebra. a) Rechnen 2 St. Rechenvorteile, Wechselrechnung, Kontikorrente. b. Algebra 3 St. Repetition der Logarithmen; Progressionen; Zinseszins- und Rentenrechnung, Tilgungspläne, Kursparitäten. Monatlich eine häusliche oder Klassenarbeit zur Korrektur durch den Lehrer.— 70. Handels- und Wechselrecht. 2 St. Die Bestimmungen der deutschen Wechselordnung(nach Borchardt, Wechselordnung).— 11. Handelslehre und Buchführ ung. 1 St. Einfache Buchführung, geübt an fingierten Geschäftsgängen.
7) Ausländer-Klasse. 1. Deutsch. 7 St. Grammatik nach Otto, German Conver- sation-Grammar, resp. Otto, Nouvelle Grammaire allemande. Repetition der Formenlehre, ein- gehende Behandlung der Syntax. Mündliche und schriftliche Ubungen zur Einprägung derselben. Freie Wiedergabe lieinerer Erzühlungen, mündlich und schriftlich. Memorieren derselben. Wöchent- Slich 2 Exercitien. Lektüre: Otto, SThe German Reader I., resp. Otto, Lectures allemandes I.— 2. Französisch. 7 St. Grammatik von Ploetz. Unterabteilung: Elementargrammatik L. 1—112. Zahlreiche schriftliche Dbungen. Oberabteilung: Schulgrammatik L. 1— 23. Einübung sämtlicher unregelmäßiger Verben nebst mündlicher und SChriftlichner Übersetzung der dazu gehörigon Übungen. Memorieren Soolgnober Ubungsstoffe. Sprechübungen. Wöchentlich eine Haus- resp. Klassenarbeit.
5. Englisch. 5 8St. Grammatik nach Sonnenburg, 13. Aufl. I. Abteilung: Formenlehre; IIaupt- erscheinungen der Syntax. UÜbersetzt wurden sämtliche Ubungsstücke des Lehrbuches. Frercitien und Extemporalien abwechselnd. Memorieren von Gedichten. II. Abteilung: Formenlehre nach Sonnen- burg L. 1— 16.— 4. Rechnen. 3 St. Einfache und zusammengesetzte Regel de tri. Ketten- rechnung, Prozent-, Zins-, Diskont-, Termin- und Gesellschaftsrechnung.— 5. Algebra. 2 St. Die 4 Grundoperationen mit aligemeinen Größen, Potenzen, Wurzeln, Gleichungen des I. Grades, Loga- rithmen und deren Anwendung.— 5. Wechsellehre uud Buchführung. 3 St. Die Bestandteile


