Aufsatz 
Zur algebraischen Methodik / von Theodor Walter
Entstehung
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3. Der Unterricht in der chute wird erteilt nach dem im Buchhandel käuflichen Lehrplan für die Realſchulen des Großherzogtums Heſſen, amtliche Ausgabe, Darmſtadt 1885, Buchhandlung Großherzoglichen Staatsverlagsg. Deutſcher Leſeſtoff: In 1I Paldamus 5. Nibelungenlied. Tell. Jungfrau. Hermann. In I Paldamus 5. Jungfrau. Wallenſtein. Iphigenie. Götz. Minna. Maria Stuart. Franzöſiſch: In VI Vorübungen. Wolter, Lehr⸗ und Leſebuch der franzöſiſchen Sprache erſter Teil 1 bis 18. In V Wolter erſter Teil 19 bis 32. In IV Woltter erſter Teil 33 bis zum Schluß. Die wich⸗ tigſten unregelmäßigen Zeitwörter. In III Wolter zweiter Teil ausgewählte Abſchnitte. In II Wolter zweiter Teil ausgewählte Abſchnitte. Meurer Leſebuch zweiter Teil. In I Wolter zweiter Teil ausge⸗ wählte Abſchnitte. Meurer zweiter Teil. Mademoiselle de la Seigliére par Sandeau In allen Klaſſen Uebungen im Ueberſetzen aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche und Sprechübungen. Engliſch: In IV Fölſing⸗Koch erſter Teil. In III Fölſing⸗Koch erſter Teil zu Ende. Abſchnitte aus The Sovereigns of England. In II Fölſing⸗Koch zweiter Teil. Leſeſtücke nach Auswahl. Uebungen nach Fölſing⸗Koch und im Anſchluß an die Lektüre. In 1 Fölſing Koch zweiter Teil Leſeſtücke nach Auswahl. Uebungen im Anſchluß an die Lektüre und nach Diktat. Sprechübungen in allen Klaſſen. Lateiniſch(nicht verbindlich): In VII Perthes Lateiniſches Leſebuch für Sexta bis 29. In VI Perthes für Sexta zu Ende. Perthes für Quinta 113 bis 178. Das zugehörige grammatiſche Penſum wurde erledigt und außerdem regelmäßige Ueberſetzungsübungen aus dem Deutſchen ins Lateiniſche angeſtellt. Teilweiſe Wiederholung des Sextapenſums. In V Perthes für Quintz. Durchgenommen wurden dee leichteren Stücke und ausgewählten Sätze des Leſebuchs verbunden mit den entſprechenden Paragraphen der For⸗ menlehre. Verbeſſerungen häuslicher ſchriftlicher Ueberſetzungen. In III das erſte Buch aus Cäfars galliſchem Krieg. In IV, II und I waren keine Lateiner.

4. Die Schüler. Zu Oſtern 1892 verließen 18 Schüler der erſten Klaſſe die Realſchule mit dem Militärzeugniß, nämlich: 1) Albert Bärſch aus Bingerbrück, 2) Wilhelm Becker aus Münſter bei Bingen, 3) Jakob Brüninghauſen aus Büdesheim, 4) Friedrich Dahlen aus Büdesheim, 5) Heinrich Diehl aus Sprendlingen, 6) Valentin Dietz aus Sarmsheim, 7) Joſeph Eich aus Bingen, 8) Karl Feyen aus Bingen, 9) Karl Groß aus Bingen, 10) Eduard Harling aus Bingen, 11) Franz Jung aus Büdesheim, 12) Hermann Knell aus Bingerbrück, 13) Guſtav Mattes aus Bingen, 14) Philipp Maus aus Boſenheim, 15) Otto Mayer aus Bingen, 16) Fritz Pennrich aus Bingen, 17) Siegfried Selig⸗ mann aus Bingen, 18) Karl Staiger aus Bingen. Darunter waren 9 Binger, 12 Katholiken, 2 Evan⸗ geliſche und 4 Israeliten; 2 waren im Jahr 1873, 4 im Jahr 1874, 6 im Jahr 1875 und 6 im Jahr 1876 geboren; 11 werden Kaufleute, 2 Landwirthe, 1 wird Poſtbeamter, 1 Bahnbeamter, 1 Techniker, 1 Bautechniker, 1 Gärtner. Die Schülerverteilung.

VviI VI VIV V I zuſammen Anfangobeſtand...... 22 11 31 18 37 32 39 16 25 Eingetreten....... 2 oo 0 0 0 9ñ9 3 Geſamibeſtand....... 24 42 31 48 37 32 39 16 272 Ausgefreien.. 1 3 32 3 3 3 1 606 16 Schlußbeſtand...... 23 39 32 15 31 29 38 16 256 Evangeliſche....... 6 8 15 13 41 3 8 6 685 Karholtken...... 14 24 14 23 20 18 10 6 138 Joraeliten.. 3 160 35 12 13 90 12 4 68 Konfeſſionslos..*.... 1 0 6 6 0o 60 6060 0 8 1 Winqaer........ 10 36 18 26 18 17 21 155 Nichtbinger...... 5 12 16 22 16 15 10 10 117 Heſſen... 2I 34 26 30 25 23 360 12 205 Michtheſſen...... 3 86 41 6 Preuten........3 8 17 8 9 9 4 35 Schlußbeſtand....... 23 39 32 15 31 20 38 16 256