Aufsatz 
Geschichte der Realschule. Festschrift zur Feier der Eröffnung des neuen Gebäudes für die Realschule i.E. in Oberursel a.T. und des 50jährigen Bestehens des Anstalt am 25. Februar 1913
Entstehung
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Hiervon ſind ſtändig: a)) 250 b)...... 30 d)100 0).8o 460 fl. Hierzu kommen: 1. Gehalt des anzuſtellenden Reallehrers. S8oo fl. 2. Schreiblehrer.... do fl. 3. Zeichenlehrer.. o fl. 4. Geſanglehrer..... 3o fl. 5. Curnlehrer..... 3o fl. 1440 fl. Hiervon würden gedeckt durch die Schul gelder von etwa 30 Kindern à 15 fl. jährl. 450 fl. durch die Gemeindekaſſe...)... 3oo fl. jo müßten noch aus Staatsmitteln zu geſchoſſen werden....... 0o fl. 1440 fl. Als dem Plan einer einklaſſigen Realſchule die Genehmigung verſagt wurde, da ſie dem Geſetze widerſpreche, ſtimmte der Gemeinderat in einer Sitzung am 10. März der Errichtung einer zweiklaſſigen Realſchule zu und

nahm dankbar Kenntnis von der Zuſage eines Staatszuſchuſſes; das Ein trittsgeld ſolle b, das Schulgeld 15 fl. betragen.

Als nun der Amtsbezirksrat am 3. April jeine Zuſtimmung zu allem gab, glaubte man, die Realſchule werde mit Beginn des Sommerhalbjahres eröffnet werden. Doch die Eröffnung verzögerte ſich wiederum. Am 27. Auguſt endlich wurde dem Amte Königſtein nach dem Beſchluſſe der Ständekammer mitgeteilt, daß dem Geſuche willfahrt werde und ein Staats zuſchuß zur Verfügung geſtellt werden jolle. Die Schule ſolle mit zwei Klaſſen im Oktober eröffnet werden. Sie wurde dem Schulinſpektor Pfarrer Hörter unterſtellt, der die Wahl des Nealſchulvorſtandes vornehmen laſſen jollte. Die Funktionen eines Reoalſchul-Oberlehrers wurden dem Reallehrer Huber übertragen; ihm wurde das Gehalt von 70o fl. be⸗ willigt; die Stelle des zweiten Neallehrers bekam der frühere Lehrer am Schirm'ſchen Inſtitute Soh. Reichwein mit ebenfalls 700 fl. Gehalt.

Als am 17. Oktober der Geheime Regierungsrat Firnhaber in Oberurſel war, ſtellte jich heraus, daß die Eröffnung nicht erfolgen konnte,

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