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und steter Anerkennung richtiger Leistung, möchte ich überhaupt den Schüler geführt haben, bis er das erste Buch der vom Sturm ausgewählten Episteln und auch ein tüchtiges Stück einer Comöõödie von Terenz gelesen und übersetzt hat.“
„Auf dieser Stufe soll meiner Meinung nach das Kind noch nicht lateinisch sprechen, denn„loquendo male loqui discunt“; und jener ausgezeichnete Gelehrte, G. Budaeus, beklagt es in seinen griechischen Commentarien tief, dass, als er anfing Latein zu lernen, die Gewohnheit, bei Tisch und auch sonst, wildes Latein zu sprechen, ihn zu einer solch' schlechten Wahl der Worte, solch' verschobener Satzbildung führte, dass diese ihn sein ganzes Lebenlang an der Correct- heit im Sprechen und Schreiben hinderte.“
„Wenn jedoch die Kinder in einem solchen Hause und in einer solchen Schule erzogen würden, wo das Lateinische so rein gesprochen würde, wie etwa in dem Hause der Grachen, dann wäre allerdings tägliche Uebung im Sprechen der beste und kürzeste Weg, die lateinische Sprache zu lernen. Manche meinen, es genüge, wenn man nur lateinisch spreche, einerlei wie; ich möchte aber, sie sprächen so, dass es Jedem klar würde, dass bei ihnen der Verstand die Zunge und die Vernunft die Rede regiere“.
„Und dennoch möchten alle Eltern, dass ihre Kinder Latein sprächen und ich wahrlich auch. Wir haben denselben Zweck, sind aber verschiedener Ansicht über den Weg, der zu diesem Ziele führt. Erst muss ein gutes Verständniss bei den Kindern geweckt werden, und wenn dieses geschickt genährt wird und mit Schreibübungen verbunden ist, so ist es der einzige Weg, um den Schüler zu richtigem Urtheil und Redegewandtheit zu führen und das in weit kürzerer Zeit (wenn er beständig dem Faden dieser kleinen Anleitung folgt), als nach der in den gewöhnlichen englischen Schulen allgemein üblichen Lehrmethode.“
Ascham muss wirklich Ausserordentliches als Lehrer geleistet haben, denn er erzählt uns, dass die Königin Elisabeth, die doch nie nach den ersten Declinations- und Conjugationsübungen eine griechische oder lateinische Grammatik in die Hände genommen, nur durch das tägliche doppelte Uebersetzen aus Demosthenes, Isocrates und Cicero, in zwei Jahren ein solch vollkommenes Verständniss in beiden Sprachen und besonders eine solche Gewandtheit im mündlichen Ausdruck des Lateinischen erlangt habe, dass kaum irgend Jemand in England hierin mit ihr habe verglichen werden können ²¹).
So begann er auch mit einem gewissen John Witney, einem jungen Edelmann, nach den
2¹) Point forth six of the best given gentlemen of this court, and all they together show not so much good will, spend not so much time, bestow not so many hours daily, orderly, and constantly, for the increase of learning and knowledge, as doeth the Queen's Majesty herself. Yea, I believe, that beside her perfect readiness in Latin, Italian, French and Spanish, she readeth here now at Windsor more Greek every day, than some prebendary of this church doeth read Latin in a whole week. And that which is the most praiseworthy of all, within the walls of her privy chamber, she hath obtained that excellency of learning to understand, speak and write both wittily with head, and fair with hand, as scarce one or two rare wits in both the Universities have in many years reached into. Amongst all the benefits that God hath blessed me withal, next to the knowledge of Christ's true religion, I count this the greatest, that it pleased God to call me to be one poor minister in setting forward the excellent gifts of learning in this most excellent prince; whose only example, if the rest of our nobility would follow, then might England be for learning and wisdom in nobility, a spectacle to all the world besides.
(Schoolmaster.) 2*


