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den plötzlichen Tod seines Schwiegervaters, dessen Vermögensverhältnisse sehr zerrüttet waren, sich veranlasst sah, der ganzen Familie desselben aufzuhelfen und selbst Bürgschaft für sie zu leisten ¹⁵). Auch die Thronbesteigung seiner früheren Schülerin Elisabeth brachte kaum eine bessernde Aen- derung in die Vermögensverhältnisse Ascham's, und Graunt versichert, er sei gerade in dieser Zeit wegen Nahrungssorgen oft in Verzweiflung gewesen.
Als er am 10. December 1563, so erzählt er uns selbst(Schoolmaster), mit William Ceeil, Robert Sackville und andern bedeutenden Persönlichkeiten bei Tische sass, kam die Rede auf einige Schüler der Etonschule, die aus Furcht vor angedrohter körperlicher Züchtigung die Flucht ergriffen hatten. Eine längere Discussion entspann sich über diesen Vorfall; Cecil bemerkte, dass viele Lehrer in der Anwendung körperlicher Strafen zu weit gingen; zu häufige Anwendung der- selben bewirke, dass manche Schüler dahin getrieben würden, das Lernen zu hassen, ehe sie recht wüssten, was Lernen sei, während einer der Anwesenden bemerkte, dass gerade der beste Lehrer jener Zeit, Nic. Udal, am häufigsten den Stock schwinge ¹⁶). Ascham trat Cecil's Ansicht bei. Nach beendigter Mahlzeit nahm ihn Sackville, der sich an der ganzen Unterhaltung gar nicht be- theiligt hatte, bei Seite und forderte ihn auf, als jener im Verlauf der sich jetzt entwickelnden Unterhaltung seine Ansichten über Erziehung, gut und schlecht beanlagte Schüler, über den Ab- scheu vor dem Lernen und die Liebe dazu, näher auseinandergesetzt hatte, dieselben niederzu- schreiben. Ascham, der in einer durch seine ärmlichen Verhältnisse herbeigeführten gedrückten Stimmung sein mochte, schwankte lange; endlich entschloss er sich, seine Ansichten über die be- sprochenen Punkte in einer kleinen Abhandlung darzulegen mit der Absicht, sie Sackville zum Neujahr zu geben; aber einmal begonnen, überschritt das Werk bald weit die ursprünglich gesetzten Grenzen. Ueber die Umstände, unter welchen er es abfasste, berichtet er selbst.„Nie
¹5) My father-in-law died in Lent two years ago, leaving his wife small goods to order and great sums to answer, the one surmounting the other a great deal, as the inventory yet doth record. He left her in that dead time of the year an house without money, barns without corn, fields unsown, rents to pay, wages to answer, children to feed, household to keep, sore wages and small relief within present care and hope only of next year's store, and that as yet on growing on the fields. The less she was known to have, the more earnest were her creditors to be answered their own. I being then at court was sent for, what time, if you remember, you gave me of your courtesy, divers pieces of gold to carry. When I came to her, I found her so careful, her case so lamentable, her necessity so present, her help of far off, that Iwas moved, I doubt not by God, to do that for her, which no need could have driven me to have done for myself. I said unto her:„Good mother, be of good comfort, Your case and care shall be mine and all my good shall be yours, to do you good, and comfort you withall“. And forthwith I provided seed to serve her ground; corn and malt to find her house; present money to answer all present charges, as rent, wages, debts and necessary furniture of house-keeping for many months and months to come: and do her all the comfort I could, became also security by my own hand for all her former debts, that any creditors could ask, without requiring of her script nor scroll, hand surety or bond, to answer me or mine again. ¹6) Die Strenge desselben hat Tusser, sein Schüler, in folgenden Zeilen characterisirt:
From Paul's I went, to Eton sent,
To learn straightways the Latin phrase;
Where fifty-three stripes given to me
At once I had:
For fault but small, or none at all,
It came to pass, that beat I was:
See Udal, see the mercy of thee
To me poor lad.


