Aufsatz 
Tegnérs Stellung zur Theologie und Philosophie sowie zu den religiösen Richtungen seiner Zeit / R. Waldeck
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** Seite 46. Siehe Longfellow: Poetical Works, p. 90. Das herr- liche, von Freiligrath ins Deutsche übersetzte Gedicht Excelsior ist in England und Nordamerikadas Banner der edleren Jugend geworden, die unter dem Mammonsdienste die höheren Güter erstrebt und ihnen Treue halt.

**¹ S. 60. Essays and Reviews; the Education of the World, p. 1 44. Man vergleiche namentlich folgende Stellé:This training has three sta- ges.... First come Rules, then Examples, then Principles. First comes the Law, then the Son of Man, then the Gift of the Spirit. The world was once a Child under tutors and governors until the time appointed by the Father. Then, when the fit season had arrived, the Example to which all ages should turn was sent to teach men what they ought to be. Then the human race was left to itself to be sguided by the teaching of the Spirit within.(p. 5.) ¹* Seite 62. Siehe das GedichtPantheismen. IV., 244. Besonders charakteristisch ist folgende Strophe: Men hvad är Gud, som ej är till? Blindfönstret, Inpassadt i Naturens öde sal! Ovögat pàâ theatern, högsta mönstret Af falsk logik i hjernans jjämmerdal.

** Seite 65. Kyrko-invigningen i Stenbrohult, 2. Juni 1833. Linné wurde in dem zu Stenbrohults Kirchspiel gehörigen Räshult am 13. Mai 1707 geboren. Das Bild des grossen Botanikers schmückt, wie Tegnér in seiner Einweihungsrede bemerkt, die neugebaute Kirche.

*¹ Seite 69. Wegscheider: Institutiones theol. christ. dogm., 1833. Attamen ne animis fortioribus bene consulendo imbecil- liores offendamus, sententiam de morte Jesu Christi expiatoria ipso- rum scriptorum ss. exemplo, etiam symbolica quadam ratione adumbrare licebit, ita ut mors Christi proponatur tanquam symbolum, quo sacrificia qualiacumque sublata sint, ac reconciliatio hominis cum Deo significata et venia peccatorum cuivis vere emendato solemni ritu confirmata, etc. Andere bezeichnende Stellen bei Hagenbach: Dogmengeschichte, II., 458.

²² Seite 75. Der freiere und mildere Standpunkt, den Tegnér in dem Streite über die Seligkeit der Nichtchristen einnimmt, war bereits Luther nicht durchaus fremd und findet in Zwingli einen entschiedenen Vertreter. Ersterer hat sich in den Tischreden dahin ausgesprochen, dassCicero, ein fleissiger Mann, der viel gute Bücher geschrieben, durch eine zufällige Gnade Gottes selig geworden sein möchte, Zwingli dagegen äussert die Hoffnung, neben den durch die Gnade selig gewordenen Aposteln auch einen Herkules, Theseus, Numa Pompilius, Sokrates einst zu erblik- ken. Uebrigens wurde diese Weitherzigkeit,da man keinen Unterschied zwischen dem Wort macht und da man kein Wort hat, von Luther ent- schieden missbilligt. Selbst Oekolampadius, Zwinglis Freund, bemerkt

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