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keine Zustimmung zu den Prinzipien eines theosophisch-mystischen Systems, für dessen Annahme bei seiner geistigen Organisazion alle Voraussetzungen mangelten, so enthalten sie doch indirekt eine Anerkennung des tiefsinnigen Worts des Hamletdichters,„dass es mehr Dinge im Himmel und auf Erden gebe, als unsere Welt- weisheit sich gewöhnlich träumen lässt“t.*
III. Tegnér, Professor der Philosophie. Philosophie und Christenthum. 1803— 1812.
Zwanzig Jahre war Tegnér alt, als er nach einem mit hoher Auszeichnung bestandenen Kandidatenexamen bei der Magisterpro- motion von 1802 in der Domkirche zu Lund den philosophischen Lorbeerkranz empfing.* Bald darauf zum Dozenten, 1805 zum Adjunkten der Aesthetik, 1810 zum Professor in dieser Disziplin ernannt, war es ihm vergönnt, während einer Reihe von Jahren einer seinen Vorlesungen mit Begeisterung zuströmenden Jugend das Geheimniss der schönen Kunst zu entschleiern. Bereits wäh- rend seines letzten Studienjahres hatte er, neben Griechisch und Latein, vorzugsweise Philosophie, und ausser mehreren platoni- schen Dialogen vor Allem verschiedene Schriften Kants, nämlich die„Kritik der praktischen Vernunft“, die„Rechtslehre“ und die „Tugendlehre“ studirt. Es ging damit langsam, da er jedes Buch mehrere Male zum Behuf eines vollständigen Verständnisses lesen musste. Seinen zwei im Jahre 1805 und 1808 veröffentlichten
Shakespeare: Hamlet, Act I, Scene 5.
* Auf den schwedischen Universitäten findet die Promotionsfeierlich- keit von drei zu drei Jahren im Chor der Kirche vor dem Hochaltar auf
einer„Parnass“ genannten Estrade statt. Anstatt des Doktorhuts über- reicht der Promotor den jungen Magistern einen Lorbeerkranz.


