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5. Franzöſiſch. Die Lehre von der Inverſion, den Tempora, Modi und dem Particip., nach der Schulgrammatik von Ploetz. Wiederholung der vorhergehenden Abſchnitte. Alle 8 Tage abwechſelnd ein Penſum und ein Extemporale. Lektüre: Charles XII, I. Teil. 2 St. Heſſe.
6. Hebräiſch. Komb. mit Unterſekunda. Die Lehre vom Verbum und Nomen. 2 St. Eyſert.
7. Geſchichte und Geographie. Geſchichte der Römer nach Pütz. Geographie Europas, ſpeziell Deutſchlands. 3 St. Dr. Wahle.
8. Mathematik. Planimetrie: Die Kreisberechnung und der J. Teil der Trigonometrie. Viele einſchlägige Aufgaben. Nach Focke und Kraß. Algebra: Logarithmen, Gleichungen II. Grades mit einer und mehreren Unbekannten nebſt Syntheſis derſelben. Nach Heis' Aufgabenſammlung. Alle 3 Wochen eine ſchriftliche Arbeit. 4 St. Heſſe.
9. Phyſik. Die Lehre von dem Magnetismus und der Elektricität. Nach Koppe. 2 St. Heſſe.
Unterſekunda. (Ordinarius: Gymnaſiallehrer Dr. Marx.)
1. Religion. a) Katholiſche: Die Lehre von der göttlichen Offenbarung und deren Geſchichte, nach Drehers Lehrbuch. 2 St. Eyſert.— b) Evangeliſche: Komb. mit Prima.
2. Deutſch. Das Wichtigſte aus der Poetik und Stiliſtik nach Buſchmanns Anleitung. Schillers Balladen und Jungfrau von Orleans. Disponieren und Vorbeſprechen der monatlichen Aufſätze. Aufſatzthemata: 1) Welche Hinderniſſe treten dem Damon bei ſeiner Rückkehr nach Syrakus in den Weg? 2) Welche Eigenſchaften des Helden treten in Schillers Gedicht:„Der Kampf mit dem Drachen“ beſonders hervor? 3) Der Schiffbruch des Aneas(Verg. An. I 34— 156). 4) Warum fühlen wir uns in der freien Natur gewöhnlich ſo friſch und fröhlich? 5) Blüten und Hoffnungen. 6) Die Berufung der Johanna(nach Schillers: „Jungfrau von Orleans“.) 7) Die Sprache des Herbſtes(Klaſſenarbeit). 8) Das Ende der Jungfrau von Orleans verglichen mit dem Talbots. 9) Xenophons Rede an die Hauptleute des Proxenos(Anab. III 1.) 10) Durch welche Gründe weiß die Jungfrau von Orleans Philipp den Guten von Burgund wieder auf die Seite ihres Königs zu ziehen?(Klaſſenarbeit). 2 St. Dr. Knoegel.
3. Latein. Repetition der wichtigeren Abſchnitte aus der Syntax des Nomens und Verbums nach Seyfferts Grammatik. Einübung einer größeren Anzahl Ausdrücke aus Cäſar und Cicero. Einzelnes aus der Stiliſtik. Überſetzen aus Oſtermanns Übungsbuch für Tertia und Süpfle II; wöchentlich abwechſelnd eine häusliche oder Klaſſenarbeit. 3 St. Geleſen wurden Ciceros Katilinariſche Reden I, II, IV. Livius XXI 1—30. 3 St. Vergil. Aen. I und II. 2 St. Dr. Marx.
4. Griechiſch. Repetition der regelmäßigen und unregelmäßigen Formenlehre. Syntax des Nomens ſowie die Lehre von den Präpoſitionen. Einzelnes aus der Moduslehre. Wöchentlich eine häusliche oder Klaſſenarbeit. 2 St. Geleſen wurde Xen. Anab. I 9, II und III. 3 St. Hom. Od. I—III. 112 Verſe wurden memoriert. 2 St. Dr. Marx.
5. Franzöſiſch. Die Lehre von der Inverſion, den Tempora, den Modi und dem Participe présent nach der Schulgrammatik von Plötz, L. 39—56. Alle 14 Tage ein Penſum. Lektüre Rollin: Histoire de la seconde guerre punique. 2 St. Dr. Marx.
6. Hebräiſch. Die Lehre vom Verbum bis Verba quiescentia nach Seffers Grammatik. 2 St. Eyſert.
7. Geſchichte und Geographie. Kurze Überſicht über die Geſchichte der Völker des Orients. Geſchichte der Griechen und Macedonier. Geographie von Alt⸗Griechenland, von Aſien, Afrika, Amerika und Auſtralien. Lehrbücher von Pütz und Daniel. 3 St. Wurm.


