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und die bekannteſten ſchweren Metalle. Gelegentliche Belehrung über die Darſtellung der haupt⸗ ſächlichſten chemiſchen Induſtrie⸗Produkte..
5. Geographie und Geſchichte. a) Geographie. 1 St. Die Elemente der mathe⸗ matiſchen Geographie.— b) Geſchichte. 2 St. Die Geſchichte von 1492 bis jetzt. Die preußiſche Geſchichte ſeit dem großen Kurfürſten wird beſonders berückſichtigt. Entwerfung einer Geſchichtstabelle.
6. Fertigkeiten. a) Zeichnen. 2 St. Uebungen im architektoniſchen, Maſchinen⸗ und Kunſt⸗Zeichnen.— b) Geſang. 2 St. c) Turnen. 2 St.
Der lateiniſche Unterricht wurde erſt zu Oſtern 1869 eingeführt, zunächſt in den beiden Unter⸗ klaſſen, mit deren Aufrücken ſucceſſive dann auch in den übrigen Klaſſen. Turnunterricht wird ſeit dem Sommer 1867 ertheilt.
Der Mangel eines eigenen Schullocales war für die Realſchule von ihrer Gründung an eine große Calamität. 32 Jahre lang hatte ſich die Schule mit einem Miethlocale zu begnügen. Da daſſelbe namentlich in der erſten Zeit häufig gewechſelt werden mußte, ſo waren bauliche Verbeſſe⸗ rungen ausgeſchloſſen. Beſonders fühlbar machte ſich das Bedürfniß eines eigenen Schulhauſes von Oſtern 1866 bis Herbſt 1870, während welcher Zeit die Klaſſen ihre Locale getrennt in 2 ver⸗ ſchiedenen Stadttheilen hatten, ſo daß der Eindruck ihrer Zuſammengehörigkeit ſich gänzlich verwiſchte. Die Ueberwachung der Anſtalt wurde inſonderheit dadurch erſchwert, daß die Locale weder ein Ge⸗ ſchäftszimmer des Inſpectors, noch eine Schuldiener⸗Wohnung beſaßen, dieſelben alſo außer der Schulzeit unbeaufſichtigt blieben. Nach dieſer Seite hin erſchien die Schule in einer wahrhaft ärmlichen Geſtalt, die ihr jedes Anſehen nach außen raubte.
In richtiger Erkenntniß dieſes für die Zukunft der Schule verhängnißvollen Uebelſtandes hatte die Stadtbehörde zu verſchiedenen Zeiten zur Erwerbung eines Realſchulgebäudes Schritte gethan, ohne jedoch zum Ziele zu gelangen. Zuletzt(1866) war das fiscaliſche Jagdzeughaus zu dieſem Zwecke ins Auge gefaßt worden. Nach mehrjährigen, oft unterbrochenen Verhandlungen wurde endlich durch ein im März 1869 zu Stande gekommener Vertrag vom Staate, der bereits ſchon 1867 zur Herrichtung eines Realſchulgebäudes die beträchtliche Summe von 5000 Thalern der Stadtkaſſe übergeben hatte, das Jagdzeughaus zu Gunſten der höheren Bürgerſchule an die Stadt unentgeltlich abgetreten. Dank dieſer Königlichen Munificenz und der Opferwilligkeit der Stadt beſitzt die Schule ſeit Michaelis 1870 ein geſundes, freundliches, überaus zweckmäßig eingerichtetes Local, das alle billige Wünſche der Betheiligten befriedigt.


