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5²) Sudendorf Reg. I. 2.
53) Beiläufig mag darauf aufmerksam gemacht werden, dass die hier erscheinende seltsame Form des Namens Quedlinburg, Cudelinumburgum und Cudelinum, als Analogie dient zu Benzos Cotelinum monasterium, von Giese- brecht III. p. 1097 als Quedlinburg erklärt.
5⁴) Städtchen an der Jlse im Kreise Halberstadt; der Ort wird von vielen für das alte Seligenstadt gehalten, wo Karl der Grosse das später nach Halberstadt verlegte Bistum gründete.
5⁵) Wir dürfen wohl nicht zweifeln, dass in erster Linie Burchard es war, welcher den echt deutsch gesinnten Liemar, als er im Jahre 1074 den Sendlingen des Papstes, ausländischen Priestern und Mönchen, wehrte, deutsche Bischöfe zur Synode zu berufen, und deswegen von Gregor nach Rom vorgeladen wurde, zu dem vorwurfsvollen Kla- geruf veranlasste:„Verum ego intelligo optime, qui sint ex nostris episcopis, qui pro odio gravissimo in dominum meum Regem me eius adiutorem suis machinationibus in hos labores miserunt, me tamen in eo conflictu pro com- muni omnium commodo laborantem.“ Sudendorf Reg. I. 5.
56) Jch bin mit Lindner p. 75 Anm. 1 der Ansicht, dass man nicht nötig hat, Lamberts Bericht, weil er den Tag zu Goslar falsch angibt, nun völlig über Bord zu werfen. Er hat im übrigen durchaus Glaubwürdigkeit und lässt sich mit Brunos Erzählung wohl vereinigen.
57) Epos vom Sachsenkriege bei Goldast, apologia p. 22 f.; doch ist statt Hennenberg zu lesen Heimburg; dies nordwestl. bei Blankenburg.
58) Vgl. Lindners Kritik p. 80.
⁵⁹) Lambert gibt die einzige Andeutung:„man weiss nicht, ob auf Antrieb anderer oder durch eigenen Hass gegen den König getrieben“. Bei dem Falle Eginos weiss derselbe Chronist(z. J. 1073) zu berichten, dass nicht blos Egino selber schmählich umkam, sondern dass auch seine Mitwisser und Anstifter auf der Burg Hoh- linden(wenige Ruinen im Treysbacher Forst, nicht weit von Biedenkopf) eines gewaltsamen Todes starben,„indem Gott die Unschuld des Herzogs Otto rächte.“
6⁰) Giesebrecht III. p. 289. Floto, Kaiser Heinrich der Vierte I. p. 396.
6¹) Lambert 1074.
6²) So erzählt Lambert 1074; eine Antwort Gregors auf Heinrichs Gesuch um Bestrafung der Frevler kennen wir nicht.
63) Jaffé Mon. Greg. I. 11, an seine Freundinnen Beatrix und Mathilde gerichtet.
64) Am 27. September 1073 schreibt Gregor einem seiner Anhänger:„Henricum regem scias dulcedinis et obedientiae plena nobis verba misisse, et talia, qualia neque ipsum neque antecessores suos recordamur Romanis pontificibus misisse.“ Jaffé Mon. Greg. I. 25; Heinrichs Brief steht I. 29a.
65) Jaffé Mon. Greg. I. 39, vom 20. Dez. 1073.
66) Flotos Vermutung(II. p. 61), dass Burchard es gewesen, der den Papst gegen Heinrich zu gewinnen gesucht, scheint mir durchaus wahrscheinlich.
67) Bruno c. 39.
68) Bruno c. 42.
69) Jaffé Mon. Greg. II. 13; vom 28. Okt. 1074.
70) Ein schlagendes Beispiel bietet die Antwort Udos von Trier(Sudendorf Reg. I. 4) auf Gregors Brief vom 16. Okt. 1074(Jaffé Mon. Greg. II. 10).
71) Sudendorf Reg. I. 5.
7⁰) Jaffé Mon. Greg. II. 11, vom 26. Okt. 1074.
7³) Jaffé Mon. Greg. II. 12.
1) Jaffé Mon. Greg. II. 66, vom 29. März 1075.
¹⁵) Sudendorf Reg. II. 26. Als Unterhändler des Königs werden hier vorgeschlagen: die Erzbischöfe von Mainz und Salzburg, die Bischöfe von Passau und Augsburg und Herzog Berthold von Kärnthen; wirkliche Unter- händler waren nachher— nach Lambert—: die beiden genannten Erzbischöfe, die Bischöfe von Würzburg und Augsburg und Gottfried von Lothringen.
7⁰) So scheint es wenigstens. Am 25. Okt. geriet Burchard in Gefangenschaft, Robert wurde nach Lambert z. J. 1075 Bischof von Bamberg am 30. Nov. Da von einem früheren Wächter Burchards nichts berichtet wird, während sonst die Nachrichten über seine Gefangenschaft ziemlich eingehend sind, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass Heinrich ursprünglich die Absicht hatte, Burchard und Otto, als die gefährlichsten, in seiner unmittelbaren Umgebung in Haft zu halten, wie er ja auch nachher Burchards nur dann völlig sicher zu sein glaubte, wenn er ihn in nächster Nähe wuste.


