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So ist Hρυαπνᷣα bei ihm der allgemeine Ausdruck für praktisch- wissenschaftliche Beschäftigung überhaupt. Bisweilen ist damit schlecht- weg das Studium der Redekunst(Panegyricus cap. 10. 7 xε? od⁵ X⁶οςα φινοοορσν und cap. 47.), insofern sich diese über alle Objecte erstrecken kann, bezeichnet. Für dieses sein Studium ist er derart ein- genommen, dass alles andere, Poesie, Geschichte, Philosophie, mit seiner Rhetorik und stilistischen Fertigkeit verglichen, ihm kleinlich erscheint.
Ein weiteres Kriterium der Bildung aber ist ihm, wenn einer mit Menschen umzugehen versteht. In der Rede an Demonikos gibt Isokrates eine Reihe von Vorschriften, so z. B.:«Sei gefällig gegen jedermann, habe aber Umgang mit den Besten!“— Befreunde dich langsam, in der Freundschaft selbst aber harre aus; denn es ist gleich schimpflich keinen Freund zu haben und oft die Freunde zu wechseln; prüfe aber letztere darnach, wie sie in deinem Unglücke sich bewähren, denn nur im Unglücke erproben wir den Freund, wie im Feuer das Gold.“— Endlich wird noch von dem Gebildeten gefordert, dass er seine Leiden- schaften zu beherrschen und im Glücke sich vor Ueberhebung zu hüten verstehe;«denn», sagt Isokrates,«halte nichts Menschliches für beständige und«im Gedanken an deine Sterblichkeit genieße, was du hast, mit Maß», sei aber im allgemeinen zufrieden mit dem, was da ist, und schätze an deinen Gütern nicht den übermäßigen Besitz, sondern den mäßigen Genuss, suche dagegen den Reichthum nutzbar und ergiebig (ohjuara riœra) zu machen.«Diejenigen aber», so schließt Isokrates die lose Aufstellung dieser Vorschriften(Panathen. cap. II.),«welche nicht blos in einer dieser Rücksichten, sondern in allen eine harmonisch gestimmte Seele haben, von denen behaupte ich, dass sie verständige und vollkommene Männer und im Besitze aller Tugenden sind.“(Tobs 3 ⅝ G vOy ròs Sy rorcy, AA oc rayta dara di er, e e 15dοꝓν 0“dα, rorooe Si at Svoe y al TeNXloS Avœ X⁴ οαας ⁵μmεν tς pstäs.)
«Die Tugend aber ist das ehrwürdigste und dauerhafteste unter allen Gütern; denn die Schönheit pflegt entweder die Zeit zu vernichten, oder Krankheit zu zerstören; der Reichthum ist mehr des Lasters, als der Tugend Diener... der Besitz der Tugend hingegen bleibt denen, mit deren Seelen sie unverfälscht heranwuchs, allein auch im Alter und ist vorzüglicher als Reichthum und nützlicher als Geburtsadel; doch werden nur diejenigen zu ihr gelangen, die da wissen, wornach sie zu trachten, wessen sie sich zu enthalten, mit welchen Menschen sie um- zugehen und wie sie überhaupt ihr Leben einzurichten haben.»(Rede an Demonikos cap. 2.... 2. 1 εO 0 ,60b)Söety. 6y 77 O vG5OD 55 13Tt, Al rivG, L, ars ſdan, al Tolος iον αμeνιμμς ε*νe⅜ꝛ,


