Dankwart der degen. 33
man mac si morgen naechelen einem andern man
was geeignet ist, die ursprünglichkeit der alliteration zwischen Dankwart und degen an diser stelle zu bestätigen.— 1874 könte die alliteration alt sein und sich villeicht mit doz verbunden haben, da die strophe auch sonst spuren der alliteration an sich trägt(vriunde vienden, ver- loren leider) doch läszt sich one aenderung kein alliterierendes gesetz zusammenstellen.— von 2162 haben wir oben schon gesprochen. wolte man die alliteration von Dankwart und degen dennoch verteidigen, so müste man glauben die zweite zeile habe vor den namen Gun- ther und Giselher gestanden, was aber schwerlich anzunemen ist.
Auch Dietrichs name trift mit dem worte degen zusammen str. 1688. das zusammentref- fen kan alt sein, weil sich auch Hagen und henden mit einander verbinden laszen und so zwei alliterierende gesotze sich bilden:
zwène degene, daz eine was her Dietrich, daz ander Hagene, bi henden sich déô viengen.
doch könte auch in den worten geändert sein bei dem übergang dises gesetzes in den reim, da dise zusammenstellung eine etwas harte construction gibt. die beiden letzten zeilen haben keine spur der alliteration und sind wol der folgenden strophe gleichzuachten da si nur 1668 widerholen. es braucht eine rede gar nicht dazu stehn, denn Etzel fragt nicht nach dem helden, mit dem Dietrich redet, sondern nach dem, den er freundlich empfängt und disz be- zeichnet genügend das bei der hand faszen.(1304 trift Dietrich und degen auch zusammen, aber in einer strophe die weiter keine spur der alliteration hat und sich schon durch ire schil- dernde weise als nicht alt kennzeichnet, so dasz wir in bezug auf si Lachmann beistimmen müszen.)
Rüedeger hat zwei alliterierende apposita ritter und recke. jenes 1651. 1755. disz(2075) 2150. das epitheton ritter erscheint als ein späteres algemeineres, da er sonst der markgraf heiszt; so ist denn auch in 1651 weiter keine spur der alliteration und dise wie die folgende strophe scheint aus 1653. 1(die boten fürstrichen mit den maeren) entstanden zu sein, so dasz ich, obwol Lachmann si nicht als später bezeichnet hat, kein bedenken tragen würde, si für eine ausfürung zu halten. ganz eben so möchte ich von 1755 urteilen, da das ganze gespräch Etzels mit Rüdeger, das dise und die beiden vorhergehenden strophen enthalten, nichts neues zu der sache hinzubringt und leicht entbert werden kan. das felen ieder sichern spur der alliteration scheint disz zu bestätigen. der andere gleichklang wird durch die ahd. form des wortes recke zweifelhaft(dise könte 2073. 1. zu der alliteration passen:
s0 Wè mich, sprach der(w) recke daz ich gewwan den Rp) ebenso wie str. 2150 dadurch zweifelhaft wird, dasz ir inhalt 2152 noch einmal vorkomt und zwar in vil innigerem zusammenhang mit dem fortschrit der erzälung. da eine ausfürende strophe(2151) dazwischen steht, so wird die vermutung um so näher gelegt, dasz eine diser 9


