Aufsatz 
Reste der Alliteration im Nibelungenliede / von O. Vilmar
Entstehung
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her Hagene. 31

die Etzeln tür da gènt wol tsent rigele vür. die worte über die menege sind ser anschaulich, kennzeichnen sich aber, nach meinem gefül wenigstens, dadurch als erst durch die mer schildernde reimpoesie entstanden. 1989 scheint der dritte stab zu den beiden worten in hant zu ligeu. nur müste dan der name an der stelle von im gestanden haben, also etwa:

do er der Wunden enphant erwagte ungefuoge

[IHagene dem herren] daz swert an siner hant.

die strophe hat wie die nächstfolgenden auszerdem auch noch deutliche spuren der allite- ration: al da muost im entwichen der Hàâwartes man abe von der stiegen Hagene volgen im began.

1991. 3. haben wir oben schon erwänt, auf die vorausgehenden strophen werden wir unten zurückkommen. str. 2053 ist han der dritte stab und das dabei stehende getrunken läszt vermuten, dasz der beiname Hagens von Tronje bei dem namen gestanden habe, auszer- dem läszt sich noch ein alliterierendes gesetz zusammenstellen:

nu Iône iu got daz ich von iuwer Ière her Hagene[von Tronje] so wol getrunken han.

(die oben angefürten beispiele beweisen das häufige vorkommen diser doppelalliteration und an vilen stellen, wo Hagens name allein vorkomt, steht ein mit tr oder t anfangendes wort in der nähe und läszt vermuten, es habe der volständige name da gestanden. ez würde mich zu weit von meinem gegenwärtigen zil abfüren, wolte ich darauf eingehn.) die beiden letzten zeilen der strophe haben keine deutliche spur der alliteration, denn vor einer beto- nung des gleichklangs zwischen waege und wile warnt die ahd. form hwila. str. 2279 scheint Hildebrands name als dritter stab hinzuzukommen, nur müste man umstellen:

got weiz Ber Hagene sprach meister Hildebrand doch ist disz nicht gewis, da die sibente kurzzeile zu meister Hildebrand mit den worten mi- nes herren weit beszer alliteriereu würde und das wort tragene in der vierten kurzeile auch hier villeicht auf den ausgefallenen beinamen schlieszen laszen könte. die volkommen dasselbe sagenden kurzzeilen 6 und 8 beweisen auszerdem, dasz die form des reims dise strophe we- sentlich umgestaltet haben mag.

Hagen fürt uns auf seinen bruder Dankwart, der das alliterierende beiwort der degen hat 177. 1557. 1598. 1846. 1874. 2162. was str. 177 betrift, so ist si die antwort auf 176, in der die frage Sigfrids steht, wer des gesindes hüten solle. behalten wir dise strophe bei, so ist auch für die beurteilung von 177 damit eine grundlage gegeben, und die alliteration scheint disz zu bestätigen. in der ersten zeile könte das wort tumben, das doch wol erst mhd. in diser