Aufsatz 
Reste der Alliteration im Nibelungenliede / von O. Vilmar
Entstehung
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28 Hagene der helt.

namen, darauf angespilt wird, so scheint demnach in der umgebung desselben zu sicher alte form bewart, um in nicht selbst für alt zu halten. 1£ Auszerdem heiszt Hagen helt 417. 514. 1148.(1474)(1539) 1898(1917). in den einge-

klammerten strophen kommen die beiden worte nicht im appositionsverhältnis vor, darum möge es genügen für jetzt nur auf si hinzuweisen, ebenso wie auf 2306, wo nur steht der helt von Tronje, übrigens wie in den oben angefürten fällen, doppelt alliterierend:

bi hare si ez truoc für den helt von Tronje ebenso scheint es zu sein 417, wo beide wörter, name und apposition einem gesetz angehört haben könten:

MHagne den schilt(dar) tragen sach der helt von Tronje sprach

mit grimmigem muote: nu kunic Gunther

wie verliesen wir den Iip der dritte stab zu der sechsten kurzzeile könte in der letzten zeile gelegen haben. wäre die obige aufstellung richtig, so würde daraus folgen, dasz die strophe echt wäre, wärend Lach- mann sie unter eine reihe ausgeschidener gestelt hat. dasz die ausfürliche schilderung des schildes altepischer art widerstrebt, wird nicht geleugnet werden können, dennoch mag in dem alliterierenden liede das herbeitragen eines ungeheuern schildes erwänt gewesen sein, das Hagen zu jener bemerkung veranlaszte. aus den drei den schild schildernden strophen wird sich edoch schwerlich etwas altes kerausfinden laszen und selbst in der str. 417 ist das wort teufel gewis spätern ursprungs. str. 554 rechnet Lachmann zu den ursprünglichen. einem alliterierenden gedicht aber ist si sehwerlich entnommen, denn es passt gar nicht zu Hagen, dasz er den buhurt minniglich scheidet, und noch weniger, dasz er als grund anfürt, si möch- ten die frauen nicht voll staub machen. das ist ritterlicher frauendienst, aber nicht alte hel- denkraft. wäre demnach die strophe selbst nicht alt, so wäre es auch nicht die alliteration von Hagen und helt. str. 1118 steht der zusatz der helt von Tronje nicht in unmittelbarer nähe des namens, der in der vorigen strophe mit herren alliterierend steht. zu disem helt liesze sich als zweiter stab vermuten haàn, und wenn wir die zweite und achte kurzzeile verbin- den, so dasz das zwischenligende, das keine spur der alliteration hat, ausfürung wäre, so könte der kern diser strophe sein:

sprach der helt von Tronije ich han ir nicht gesehen

als wir si nu geschouwen ich habe si schiere bekent.

wäre dem so, so würde disz wenigstens für alt zu halten sein. und unnütz, wie Lachmann

sagt, ist die antwort nicht gerade, denn Hagen sagt disz, che er die fremden siht, 1120 erst nach dem er si geschen hat. da indes der stab in der zweiten kurzzeile ein schwacher ist, so kan man kein groszes gewicht auf die alliteration legen. str. 1898 stehen beide worte im appositionsverhältnis und die zusammenstellung scheint auf alter überliferung zu beruhen,