18 ring, Irnfrid.
mannes alliteriert, wie es der fall ist bei Gère, dessen name mit dem namen Gunthers zusam- men trift 685 und 688, mit dem Giselhers 1128. str. 683 scheinen zwar beide namen nicht einem alliterierenden gesetz angehört zu haben, denn die consonantischen anklänge diser strophe folgen einfach folgendermaszen aufeinander:
sehet ir wà si stént die mit dem starken Gèren
üf dem hove gent, die uns min bruoder Gunther
sendet nider Rin? dô sprach der starke Stfrit da iedoch zwei der stäbe im reime stünden, so kann disz allerdings zweifelhaft sein. 688 scheint ein alliterierendes gesetz beide namen umfaszt zu haben. die fünfte kurzzeile könte eine durch die form des reimes herbeigefürte ausfürung sein, dann könte man die stäbe diser strophe etwa so stellen:
der wirt mit sinem wibe. wol wart empfangen
Gère úz Burgonden lant, Guntheres man.
1128 findet sich kein dritter stab zu den namen, noch sonst spuren der alliteration. es kann auffallend erscheinen, dasz lehnsherr und lehnsmann zusammen genant werden, noch auffallender scheint es, dasz die ritter die gäste vor dem könige empfangen, dem disz doch eigentlich allein zukomt. wir werden also wol Lachmanns bedenken gegen die strophe ge- rechtfertigt finden. 94
lch bin mit den namen der durch verwandtschaft und sonst verbundenen, insofern si al- literieren, zu ende und habe, ehe ich zu den alliterierenden attributen übergehe, zuerst noch einige alliterationen zusammengehöriger geographischer namen zu erwänen.— so alliteriert der name des bischofs Pilgerin zu Passau. es ist nun wol schwerlich anzunemen, dasz ein bischof in ursprünglich heidnischen liedern solte vorgekommen und noch weniger, dasz er als Rriemhilden oheim mit der sage eng verbunden gewesen sein solte. schon disz entbindet mich hier, wo es mir um aufsuchung der ursprünglichen form des liedes gilt, eines nähern eingekens auf str. 1256, wo beide namen zusammen vorkommen(die überdem schon dadurch bedenken erregt, dasz si in der dritten zeile 1253. 1 widerholt), immerhin aber kan es von disem bischof Pilgerin ein besonderes lied oder merere gegeben haben, da es in der klage von im heiszt(5296):
sin lop, sine ère, sin hof waren witen bekant.
wären dise lieder alliterierend gewesen, so hätte dise alliteration in denselben vorkommen können.
in änlicher weise alliteriert Helche zu Hiunen. beide namen kommen zusammen vor 1130.
1270.— 1130 könten beide namen einem alliterierenden gesetz angchört haben.(villeicht bildete gehaben den dritten stab.[vsl. 1577. 1381.]):


