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Nehmen wir z. B. den Punkt[N. NI des Hauptmeridians[Fig. 3], so brauchen wir nur mit O N als Radius um 0 einen Kreis zu beschreiben, dann wird uns der Durch- schnittspunkt D dieses Kreises mit der X V die Horizontalprojection eines Punktes unserer gesuchten Schnittcurve liefern, dessen Verticalprojection leicht bestimmt werden kann. Zieht man nämlich in diesem Punkte D ein Perpendikel auf X F und durch N eine Pa- rallele zu X V, so durchschneiden sich beide Linien in einem Punkte D, der die zu D gehörige Verticalprojection des gesuchten Punkts unserer Schnittcurve ist. Auf gleiche Weise verfährt man mit jedem anderen Punkt des Hauptmeridians. Die dadurch construirte Verticalprojection der Schnittcurve zeigt uns dieselbe in ihren wahren Dimensionen, da ja die schneidende Ebene parallel mit der verticalen Projectionsebene ist.
Jeder der um den Mittelpunkt O beschriebenen Kreise, deren wir uns bei dieser Con- struction bedienten, wird im Allgemeinen die Projectionsaxe X F in zwei Punkten schneiden. In unserm Beispiel traf der Kreis mit dem Radius 0O N die X F in den beiden Punkten D und d und es wurden also durch den Punkt[N. M] des Hauptmeridians zwei Punkte[D. D- und[d] unserer Schnittcurve bestimmt. Man sieht jedoch ein, dass, da unser Hauptme- ridian symmetrisch gegen die Rotationsaxe liegt, dem Punkte[N. N] ein Punkt I[n, n¹ des Astes Xl ν entspricht, der in derselben Horizontalebene mit ihm liegt und dessen Horizontalprojection von O um ebensoviel absteht. Dieser Punkt wird genau die- selben Punkte unserer Schnittcurve liefern. Man kann sich aber auch vorstellen, beide Aeste des Hauptmeridians rotirten und dann wird[N. N] den Punkt[D. D- erzeugen, während[n, n“] den Punkt[d. dl hervorbringt. Natürlich wird sowohl dem D wie dem d noch eine andere Verticalprojection der Schnittcurve entsprechen lin unser Figur Et und e¹], da ja zu N nicht blos die Verticalprojection N sondern auch I“ gehört, ebenso wie zuen sowohl n' als auch7 gehört.
Unter den unzähligen um den Mittelpunkt O zu beschreibenden Kreisen giebt es aber einen, der die Xy berührt. Es ist derjenige, dessen Radius gleich dem Abstande des Punktes O von XY ist. In unserer Figur durchlaufen ihn die Punkte des Hauptmeridians, deren Horizontalprojectionen M und m sind. Dieser Kreis wird nun nicht, wie die Kreise. mit grösseren Radien, vier Punkte der Schnittcurve liefern, sondern nur die beiden Punkte G' und H’. Nimmt man jetzt den Radius der Kreise um 0 kleiner als 0O M, so ergibt
sich, dass diese gar keine Punkte der Schnittcurve mehr liefern werden.


