Racine, Molière, Montesquieu, Mme. de Stasl, Chateaubriand, Scribe.
In der Grammatik von Plötz II. Cursus wurden die Lectionen von 58 bis 78 durchge- nommen. Exercitien theils nach den Uebungs- stücken in der Grammatik, theils nach Frän- kel's Anthologie. Unverzagt.
Englische Sprache 2 St. wöchentlich.
Lectüre und grammatische Erklärung vieler Musterstücke und ausgewählter Gedichte aus Lüdecking's englischem Lesebusch II. Theil. Exercitien nach Dictaten- Sprechübungen.
Ebenau.
Religion 2 St. wöchentlich.
a. Protestanten: Die Lehre vom Dasein, We- sen und Wirkeu Gottes; die Lehre von der Sünde, Erlösung und Rechtfertigung; die Heils- ordnung; das christliche Leben.
Dietz.
b. Katholiken: Gottheit Christi und die Gött- lichkeit des Christenthums; die katholische Kirche in ihrer Verfassung und ihren Unter- scheidungslehren. Tripp.
Geschichte 3 St. wöchentlich.
I b. Wiederholung der Geschichte des Mittel- alters; Geschichte Europas vom Beginne der Reformation bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts.
Hildenbrand.
Ia. Geschichte Europas in der zweiten Hälfte
des 17. und im 18. Jahrhunderts. Hildenbrand.
Mathematik 5 St. wöchentlich.
I b. Im Sommer: Die Lehre von den Kegel- schnitten nach der Coordinatenmethode.
Im Winter: Beendigung der Lehre von den Kegelschnitten. Die Elemente der analytischen Geometrie im Raume. 3 St. wöchentlich. Theorie der höheren Gleichungen 2 St.
Ia. Im Sommer: Differentialrechnung und de- ren Anwendung bei analytischen und geome- trischen Untersuchungen.
Im Winter: Integralrechnung 2 St. Herlei- tung und Einübung der einfacheren Integral- formeln. Rectification und Cubatur Com- planation und Quadratur räumlicher Gebilde; In- tegration von Differentialgleichungen erster Ord- nung. Theorie der Reihen 2 St.
Eine Stunde wöchentlich wurde zur Repeti-
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tion und zum Lösen von Aufgaben aus verschie- denen Theilen der Mathematik benutzt. Unverzagt. Darstellende Geometrie 2 St. wöchentlich. Ib. Licht- und Schattenlehre. Hildenbrand. Ia. Die Durchdringung von prismatischen, pyramidalen, cylindrischen und konischen Ge stalten untereinander, sowie diejenige mit der Kugel; die gebundene Perspective. Hildenbrand. Naturgeschichte2 St. wöchentlich. Ia und Ib combiniert. Wiederholung der Krystallogra phie. Mineralogie: Metalloide, Metalle, Telluride, Antimonide, Arsenide, Selenide, Sulfuride, Me-
talloxyde. Henrich. Physik 2 St. wöchentl. Die Lehre von der Wärme. Greiss.
Physikalisches Practicum. 2 St. wöchent- lich(facultativ). Die theilnehmenden Schüler wurden zur spe- cielleren Kenntnis der Apparate und zum Selbst- „ experimentieren angeleitet. Greiss.
Mechanik 2 St. wöchentl.
Die Lehre von der Pendelbewegung, von den Bewegungshindernissen, von der mechanischen Arbeit, von den Trägheitsmomenten, von den Nutzeffectsberechnungen der einfacheren Maschi- nen und von den Zwischenmaschinen.
Greiss. Chemie 3 St. wöchentl.
a. Theoretischer Theil. 1 Stunde. Facultativ.
Ausgewählte Capitel aus der anorganischen Chemie als Repetition und Ergänzung der Pensa aus III und II.— Ozon, Silicium und die Me- talle.
CGasselmann.
b. Practischer Theil. 2 Stunde wöchentl. Hildenbrand.)
Die Schüler des ersten Jahrescursus wurden zuerst im Gebrauche des Löthrohrs geübt und analysierten hierauf einfache Salze, Schwefelver- bindungen etc. Die Schüler des zweiten Jahres- cursus analysierten zusammengesetztere Verbin- dungen bis zu Legierungen, Mineralien, Schlak- ken etc. Viele Analysen wurden schriftlich be- arbeitet. Casselmann und Hildenbrand.
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