Aufsatz 
Ueber einige neue Projectionsmethoden / von W. Unverzagt
Entstehung
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nometrie. Sphärische Trigonometrie. Lösung

von Aufgaben. Henrich. Darstellende Geometrie 2. St. wöchentlich.

Die Projectionen der begrenzten flachen und körperlichen Figuren; die konischen und cylin- drischen, die pyramidalen und prismatischen Räume in ihren verschiedenen Lagen zu einer Ebene, so wie die Projectionen der hierdurch enstehenden Pfeiler, nebst Abwickelung ihrer Mäntel.

Hildenbrand. Naturgeschichte 2 St. wöchentlich.

Im Sommer Beendigung der Stereometrie. Lösung von Aufgaben. Im Winter Krystallo- graphie.

Henrich. Physik 2 St. wöchentlich.

Berührungselectricität, Thermoelectricität, atmosphärische Electricität; Akustik. Greiss.

Mechanik 2 St. wöchentlich.

Nach einer kurzen allgemeinen Einleitung die Statik der festen Körper und die Dynamik der- selben bis zur Lehre von der Pendelbewegung.

Greiss.

Inductionselectricität,

Chemie 4 St. wöchentlich.

Stöchiometrie mit Uebungen stöchiometrischer Aufgaben. Electrochemie. So- dann die speciellere Chemie der Amphigene(Sau- erstoff, Schwefel, Selen und Tellur), der Halo- gene(Chlor, Brom, Jod, Fluor, Cyan, Ferrocyan, Ferridcyan und Rhodan), des Phosphors, Arseniks, Antimons und Stickstoffs.

im Berechnen

Casselmann. Technologie, theoretische 2 St. wöchentlich. Combiniert mit Kl. I. Casselmann. Freies Zeichnen(facultativ) 3 St. wöchentlich. Combiniert mit Kl. I. de Laspée. Gesang 1 St. wöchentlich. Schirg.

Klasse I.

Ordinarius von Oberprima: Professor Cassel- mann; von Unterprima: Professor Greiss. Deutsche Sprache 3 St. wöchentlich. Gelesen wurde im Sommer: die Braut von

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Messina, im Winter die Jungfrau von Or- léans von Schiller und Göthe's Hermann und Dorothea. Literaturgeschichte. Kurze Uebersicht der Literaturgeschichte vom Opitz an; ausführliche Besprechung aller Erscheinun- gen von der Zeit des gemeinsamen Zusammen- wirkens Göthe's und Schiller's bis zum Jahre 1840; nach Weber's Geschichte der deutschen Literatur; Proben und Inhaltsangaben aus den Werken der namhaftesten Schriftsteller. Declamationsübungen. Vielfache Uebungen im Disponieren deutscher Aufsätze.

Themata zu den deutschen Arbeiten: 1) Das Leben ist der Güter höchstes nicht&c. 2) Des Lebens Müh' lehrt uns des Lebens Güter schät- zen. 3) Die Lüge ist eine Feigheit. 4) Auf welche Art sollen wir älteren Personen unsere Ehrfurcht beweisen? 5) In wiefern können Un- terhaltungsbücher unsere Freunde, aber auch unsere Feinde werden? 6) Der Mensch ist nicht geboren frei zu sein&c. 7) Warum sind so viele Menschen mit ihrem Loose unzufrieden? 8) Nicht der ist in der Welt verwaist, dem Va- ter und Mutter gestorben; sondern der für Herz und Geist keine Lieb' und kein Wissen erwor- ben. 9) II n'y a que le premier pas, qui coũte. 10) Wer in die Zukunft schauen will, muss rickwärts sehen. 11) Das wahre Glück kommt nicht von aussen her. 12) Schilderung eines der Charactere in der Jungfrau von Orléans von Schiller. 13) In wiefern ist der Ackerbau der Anfang aller Cultur? Nach den culturhistorischen Gedichten von Schiller. 14) In wiefern ist das Streben nach irdischen Gütern berechtigt(Abi- turientenarbeit). Ebenau.

Lateinische Sprache St. wöchentlich.

Wiederholung der wichtigsten Regeln der Syn- tax; wöchentliche Exercitien in je einer Stunde für jede Abtheilung der Prima, nach Süpfle's Aufgaben für die Oberklassen, Spiess's Ue- bungsbuch und Dictaten. Uebersetzt und er- klärt wurde C. Sallusti de conjuratione Cali- linae lib., ausserdem eine Anzahl Oden von Horaz. Für Privatlectüre waren bestimmt für Prima I. Cicero de amicitia, für Prima II. Cae- sar d. bell. civil: Bellinger.

Französische Sprache 4 St. wöchentlich.

In dem Manuel de la littérature française von

Plötz wurden gelesen Stücke von Corneille,