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Technologie. petersäure, Härteproben von Wasser. Es wur-
Für die vom lateinischen Unterricht entbun- den hierbei sowohl die metallurgischen Proben denen Schüler obligatorisch; für die übrigen fa- auf trockenem Wege, als auch die Proben auf cultativ. nassem Wege(Titrirmethoden) eingeübt.(Ausser
a. Theoretischer Theil. 2 St. in den besonders angesetzten Stunden lagen viele Fabrication der Glas- und Thonwaaren. Tech- Schüler diesen Uebungen auch in anderen Stun- nologie des Eisens: Gusseisen, Schmiedeeisen und den privatim arbeitend ob.)
Stahl. Casselmann. Casselmann und Hildenbrand. b. Practischer Theil. 4 St. Freies Zeichnen 3 St. wöchentl.(facultativ). Analysen und quantitative Proben von Braun- Ornamentenzeichnen nach Vorlagen und nach
stein, Eisenerzen, Blende, Bleiglanz, sowohl auf Gyps, ausgeführt in Tusch oder Estompe. Situa-
Blei als auf Silber, Kupferkies etc. Quantitative tionszeichnen, Kopf- und Landschaftszeichnen,
Analysen von Legierungen(Silbermiünzen und ausgeführt mit der Feder oder Sepia.
Bronzen), Kochsalz- und Kohlesäurebestimmun- A. de Laspée.
gen in Mineralwassern, acidimetrische und alka- Gesang 1 St. wöchentl.
limetrische Uebungen, Bestimmungen von Sal- Schirg.
C. Aesthetische Bildung.
Bezüglich dieses Gegenstandes erlauben wir uns auf die Mittheilungen in den früheren Programmen der Anstalt zu verweisen.
D. Disceiplin.
Schwerere Vergehen gegen die Schulgesetze sind im abgelaufenen Jahre nicht vorgekommen. Carcerstrafe wurde nur einmal wegen Wirthshausbesuchs und einmal wegen fortgesetzter Faulheit in Anwendung gebracht. Die Besuche der Schüler durch die Ordinarien, die dadurch erhaltene Verbindung der Schule mit den Kostherrn, so wie die sorgfältige Beaufsichtigung derjenigen Schüler, welche wegen leichterer Vergehen mit Hausarrest bestraft wurden, haben, wie es scheint, günstige Resultate geliefert. Immer aber muss eine noch innigere Verbindung der Schule mit dem Kosthaus er- strebt werden. Die Direction ist stets bereit, auswärtigen Eltern, welche ihre Söhne dem Realgymnasium anvertrauen wollen, geeignete Häuser nachzuweisen, wo sie ihre Kinder sicher unterbringen können.
E. Physisches Wohl.
Der Gesundheitszustand der Schüler war im Ganzen befriedigend. Nur ein Pri-


