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ſondern wir rühmen uns auch der Drangſale, da wir wiſſen, daß Drangſal Beharrlichkeit bewirkt, V. 4. die Beharrlichkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung, V. 5. die Hoffnung aber nicht zu ſchanden werden läßt. Denn die Liebe Gottes iſt ausgegoſſen worden in unfre Herzen durch den heiligen Geiſt, der uns gegeben iſt. V. 6. Denn Chriſtus iſt, da wir noch kraftlos waren, zu rechter Zeit für Gottloſe geſtorben. V. 7. Denn kaum wird jemand für einen Gerechten ſterben, für den Guten freilich möchte vielleicht jemand zu ſterben wagen. V. 8. Gott aber beweiſt ſeine eigene Liebe gegen
Denn, wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott verſöhnt wurden durch den Tod ſeines Sohnes, ſo werden wir noch vielmehr als Verſöhnte gerettet worden in ſeinem Leben. V. 11. Das aber nicht allein, ſondern auch als ſolche, die ſich Gottes rühmen durch unſern Herrn Jeſus Chriſtus, durch welchen
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Chriſtus als derjenige bezeichnet, durch welchen die Menſchen Zutritt zur göttlichen Gnade erlangt haben. Da er zugleich auch der Gegenſtand des rechtfertigenden Glaubens iſt, ſo erſcheint er als der Führer zum höchſten inneren Glück, denn wer könnte ſich glücklich fühlen, der nicht Friede mit Gott hätte, ſich nicht als Gegenſtand der göttlichen Gnade wüßte? Jeder Chriſt hofft auf den Eingang in die Herrlichkeit
Chriſti Sache, was ja damals wirklich oft vorkam, aber daß einer ſich für Gottloſe dahin gab, das war etwas Außerordentliches. Sah aber der Glaube, der nach V. 1 hier ſelbſtverſtändlich hinzu zu denken iſt, in Jeſu Sterben das Unterpfand unſrer Verſöhnung mit Gott und wurde er als ſolcher der Anlaß zu unſrer Rechtfertigung, wie viel mehr erwartet er die Errettung vom göttlichen Zorn bei dem einſtigen Gericht, da die verſöhnende Kraft des Sterbens Jeſu durch ſeine Erhebung zu höherem Leben erſt beſtätigt worden iſt!—
9) Röm. 5, 12—21. 1
V. 12.„Deswegen alſo,(weil wir nämlich durch Chriſtus die Verſöhnung und die Verſicherung
das Urteil iſt von einem einzigen aus zum Verdammungsurteil(geworden), die Gnadengabe aber von vielen aus zum Rechtfertigungsurteil. V. 17. Denn, wenn auf Grund einer Sünde der Tod geherrſcht hat durch den einen, ſo werden vielmehr die, welche die überreiche Fülle der Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit empfangen haben, herrſchen im Leben durch den einen, Jeſus Chriſtus. V. 18. Demnach alſo, wie es durch eine Sünde für alle Menſchen zum Verdammungsurteil(kam), ſo auch durch ein Rechtfertigungsurteil für alle Menſchen zur Rechtfertigung des Lebens. V. 19. Denn, gleichwie durch den


