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schen Götter zugeschrieben, die dort verehrt wurden. Demeter und Persephone und Ares, die sich Theben als Lieblingssitze auserwäühlt hatten und die Schutzgötter dieser geliebten Stadt waren, wurden auf der andern Seite auch als zürnende Gottheiten, die aus der Tiefe Tod und Verderben sandten, von dem Volke mit grauser Furcht verehrt. Namentlich galt Ares für eine solche verderbliche unterirdische Macht; von ihm waren die schreck- lichen Wesen erzeugt oder gesandt, welche das Land mit Entsetzen erfüllten.
Eins dieser Wesen ist die Sphinx, die Würgerin, ein Ungeheuer, welches die hin- würgende Pest repräsentirt. Nach der gewöhnlichen Sage wurde diese zwar von der Hera gesendet aus Zorn über die strafbare Liebe des Laios zu Chrysippos, dem Sohne des Pelops; ¹⁰¹) allein es ist bekannt, dass dies Motiv der Knabenliebe erst von den Tragikern in die Sage von Laios und Oidipus eingeführt worden ist. Auch die Form der Sage, welche den Dionysos als den Urheber der Plagen der Sphinx nennt, ¹⁰²) ist jüngeren Ur- sprungs und abzuweisen, da Dionysos mit der Oidipussage nichts gemein hat. Es scheint unzweifelhaft, dass die Sphinx, das Ungeheuer der Pest, wie auch der Aresdrache, den Thebanern von Ares ¹⁰³) zugesendet worden ist, der auch noch in späterer Zeit als ein Pestsender auftritt, wie bei Soph. Oed. R. 190. Aged e 10 ανεον dς viν dνατοε domπε⁴⁶ιν φσαᷣεέέι εμςιm2μμειιιέννν derεᷣeςσάσα. Wir können die Sphinx und den Aresdrachen einander füglich an die Seite stellen. ¹⁰⁴) Beide sind ein Ausdruck des finstern Grolls des
unterirdischen Ares ¹⁰³) gegen Theben, beide erheischen blutige Opfer aus derselben Familie
und zwar aus) der Familie des Echion, welche zugleich mit dem Kadmidengeschlechte von dem Zorne des Ares verfolgt wird(s.§. 11.). Wie nämlich Kreons Sohn Menoikeus oder Megareus dem Aresdrachen zur Zcit des ersten argivischen Krieges sich opfert, so wird vor allen andern Opfern, welche die Sphinx verschlingt, dessen Bruder Haimon, der in der Darstellung der Leiden dieser Familie sonst auch auf andere Weise verwandt wird, als ein Haupt namhaft gemacht, das der Sphinx hat fallen müssen, ²⁶⁶) gewiss deswegen,
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n) Apellod. 3, 5, 8. Schol. Eurip. Phoen. 1073. 1760, ef. Dio Chrysost. or. 11. p. 309. ¹⁰) Schol. Hes. Theog. 326. Schol. Eur. Phoen. 1031. Schol. Lycophr. 206. ¹0³) Hypothes. Eur. Phoen. Schol. Eur. Phoen. 1065. 1066.
¹04) Es ist uns sogar wahrscheinlich, dass ursprünglich die Sphinx wie auch der Drache als ein Kind dés Ares angeschen wurde; denn in der ältesten Stelle über die Ablunft der Sphinx, welcher Spätere: stets gefolgt dind, Hes. Theog. 326., ist von dem systematisirenden Dichter(oder einem späteren Iuterpolator?) die Sphinx zu der Brut der Echidna(oder der Chimaira? s Jaep, die griech. Sphinx p. 11 fl.) wohl nur deswegen hinzugefügt, weil sie ein ähnliches Ungeheuer war, wie die vorhergenaunten.
¹05) Hypothes. Eur. Phoen. u. Schol. Eurip. Phoen. 1043. sagen. dass die Sphihx von dem wegen des Mordes des Drachen erzürnten Ares gesandt worden sei. Hypothes. mν—aye Is raur oAoνs 9y- galois duuvvd, uεerνοs αιος ϑ 16ν rον παααοςα dεdeeοmνπτνοε—ror, der 6 Kad ³οςα dεde xαν τdε ddοeꝛſas adrou Jom eloe, EE d dye*e*⁷oæ ot Tiyavrss. Schol. dοꝓ„ννσεειςα̈ 6 Aoys dante zu uoν rod ou dreντο πσσuye rir ocr, Ad0 ⁵.— Die Annahme des Euripides, Phoen. 810, dass Hades die Sphinz habe er- scheinen lassen, kommt der ursprünglichen Sage am nächsten, dazu bemerkt der Scholiast:„y Eeuwus ris ⁵ Aldwvede dldoroo Iojwe z mdiei adera ydo d deνd οu eyo* 00 do ααέο.
¹06) Schol. Eur. Phoen. 1760. Ihn verschlang die Sphinx zuletzt: 63 Er.*d⁴.ειααστντν α iueεοοraror adr nada gtdoy Koelovzos d uνμον⁹π iοσν dior.— cf. ibid. 45. Apollod. 3, 5, 8. d 112294 1 1
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