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Grund zu suchen, wesshalb das onkäische Thor zu Theben, wo das Heiligthum der Onka stand und die Geschichte des Aresdrachen spielt, auch das ogygische geheissen haben soll. Diese ogygische Athene ist nämlich identisch mit der Athene Onka. 5)
5. Kehren wir von dieser etwas weitläufigen Digression zurück. In einem ühnlichen Verhältnisse, wie zur tritäischen Tritaia, stand Ares zur attischen Aglauros oder Agraulos. Aglauros ist der Name einer der drei agraulischen Jungfrauen, der Kekrops- töchter, 64) einer Art von agrarischen Nymphen, die mit dem Athene- und Erechtheus- dienste zu Athen zusammenhängen; es ist aber auch zugleich ein Name der Athene selbst, und zwar bezeichnet er eine chthonische und zugleich furchtbare, Schrecken erregende, blutige Sühne heischende Seite in dem Wesen der Athene.*³) Sie ist eine Gorgo Medusa, ähnlich der Demeter Erinys. Mit dieser Aglauros nun erzeugte Ares die Alkippe, d. i. Starkross. Als Halirrhothios(Meerrauscher), der Sohn des Poscidon und der Euryte(der Schönströmenden), dieser Arestochter Gewalt anthun wollte, erschlug ihn der herzueilende Ares. Wegen des Mordes klagte ihn Poseidon bei den Göttern an und diese hielten auf dem Areshügel, dem Arcopag, über Ares Gericht. 66) Wir heben von dieser Sage, auf welche wir später zurückkommen, hier blos hervor, dass Ares mit einer chthonischen, grollenden Athene eine Tochter erzeugt, deren Name Alkippe, Starkross, uns wieder wie Melanippos, der Aressohn von Tritaia, an das starke Ross Arcion erinnert, und dass die Sage sich an den nach Ares benannten Hügel knüpft, wo ausser Ares vorzugsweise chthonische Gottheiten verehrt wurden, εκο ³eυαα, wie Pluton, Hermes, Ge, die Semnä oder Erinyen, in deren Peribolos sich das Mriεαα des von Theben hierhergebrachten Oidipus befand. 6) Durch die beigebrachten Beispiele von Aglauros und Tritaia, sowie durch die Verbindung des Ares mit Demeter Erinys Tilphossa zur Erzeugung des Ares-
drachen glauben wir berechtigt zu sein, auch für Areion, den Aressohn, als die ursprüng- lichen Erzeuger Demeter Erinys und Ares anzunehmen, und damit dürfen wir weiter be- haupten, dass am Tilphossion und zu Thelpusa, wohin die Geburt des Areion verlegt wird, in ältester Zeit Ares wie im Mythus, so auch im Cultus vorgekommen ist. In Thelpusa ist Ares aus der Verbindung mit Demeter durch Poseidon vielleicht von Phigalia aus, an der Tilphossa von Onchestos aus verdrängt worden.
6. Stellen wir die zur Untersuchung herbeigezogenen Orte, an denen wir den Ares gefunden, die Gegend am thebanischen Ismenos, Thelpusa in Arkadien, Tilphossa bei Haliartos, Areopag zu Athen, noch einmal vergleichend zusammen, so finden wir den Namen Oyzos in Arkadien und Oyxa bei Theben; ob Oyxyονς demselben Stamme ange- hört, lassen wir dahingestellt. Der Name Oyzos bezeichnet nichts anders als Bug, Hügel, soviel als Kolνσς, und aus dem örtlichen Namen hat man dann einestheils den Namen eines Heros, der um das Onkeion geherrscht haben soll, gleich dem dοννν⁶σρ KOA⁵νσ
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63) Der Ladon heisst dyirio⸗ Addov. Dionys. 416.
62) Es ist wohl auch für Ares von Bedeutung, dass der Vater der Aglauros, Kekrops, auch um das Tilphossion geherrscht haben soll; er hatte ein Heroon zu Haliartos. Paus. 9, 33, 1.
68) Mäüller Pallas Ath.§ 5. 9. 68.
66) Apollod. 3, 14, 2. Paus. 1, 21, 7. 1, 28, 5. 6⁷) Paus. 1, 28, 6. 7.
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